Ausschreibung
Wärmeerzeugungsanlagen Primär- und Sekundärsystem
Ausführung:
Berlin
Frist:
15.04.2026 10:30 Uhr
Leistungsbeschreibung:
<div class="h1">Titel</div>
<div class="pre">Wärmeerzeugungsanlagen Primär- und Sekundärsystem</div>
<div class="h1">Beschreibung</div>
<div class="pre">KGR 410, 421, 422-423 und 430 Im Bezirk Berlin Prenzlauer Berg, in der Bornholmer Str. 8 in 10439 Berlin, wird ein Mehrfamilienhaus des Baujahres 1906 komplett saniert. Das Gebäude in Massivbauweise ist komplett unterkellert und umfasst Vorderhaus, Quergebäude, so wie 1. und 2. Seitenflügel. Nach der Modernisierung und dem damit ein hergehenden Dachgeschoßausbau beinhaltet es im Erdgeschoß 5 Gewerbeeinheiten mit Nutzungsflächen zwischen 37m² und 100m², sowie 43 Wohnungen mit 1 bis 5 Zimmern und Nutzungsflächen von 33m² bis 127m². Die 1 bis 5 Zimmer-Wohnungen haben eine Größe von ca. 33 m² bis ca.127 m². Einige Wohnungen sind mit Balkonen bzw. Terrassen ausgestattet. Im Erdgeschoss werden fünf separate Gewerbeeinheiten gebildet. Bei der Gewerbenutzung wird von einer Belegung von ca. 4-6 Mitarbeitern und Betriebszeiten an Werktagen in der Zeit von 6:00 bis 22:00 Uhr ausgegangen. Da die späteren Nutzer der Gewerbeflächen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststehen, sind Angaben über vertretene Branchen und die genaue Anzahl und Art der Beschäftigten noch nicht möglich. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Flächen als Büroflächen oder als kleine Gewerbeflächen mit wenig Personenverkehr, wie z.B. Optiker, Friseur oder Physiotherapie genutzt werden. Die Gewerbeeinheiten werden im VH über Zugänge aus dem Treppenhaus bzw. der Durchfahrt, sowie über je eine Ladentür zur Straße erschlossen. Im Seitenflüge 2 und dem Quergebäude besitzen sie jeweils einen Zugang vom Hof bzw. der 2. Durchfahrt. Das Gebäude wird den Standard eines "KfW-Effizienzhauses 55" nach EnEV 2013 vom 18.November erreichen. Die Einhaltung der Vorgaben etwaiger neuerer Fassungen der EnEV, welche nach der Bauantragsstellung erlassen werden, ist ausdrücklich nicht geschuldet und wird planerisch nicht mehr realisiert und umgesetzt. Maßgebend ist insoweit die bei Bauantragstellung geltende EnEV 2013. Die Trinkwasserversorgung wird an das vorhandene öffentliche Leitungsnetz der Stadt Berlin angeschlossen. Alle Anschlüsse werden nach den DIN-Bestimmungen, örtlichen Satzungen und Anschlussbedingungen erstellt. Übergabepunkt ist der Wasserzählerschacht an Grundstücksgrenze. Die zentrale Trinkwasser- und Wärmeerzeugung mittels einer Kombination aus Gasbrennwertkessel und einer auf dem Dach installierten Wärmepumpe stellt eine äußerst effiziente und zukunftsweisende Hybridlösung dar. Dieses System verbindet die bewährte, leistungsstarke Technologie des Gasbrennwertkessels mit der um weltfreundlichen und effizienten Nutzung erneuerbarer Energien durch die Wärmepumpe. Die Wärmepumpe: (Installationsort: Dach). Die Außeneinheit der Luft-Wasser-Wärmepumpe wird auf dem Dach positioniert. Dies bietet den Vorteil, dass sie freien Zugang zur Außenluft hat und keinen wertvollen Platz im Garten oder an der Fassade beansprucht. Die Wärmepumpe dient als Hauptwärmeerzeuger (Grundlast) und deckt den Großteil des jährlichen Heizbedarfs sowie die Trinkwassererwärmung ab, solange die Außentemperaturen im milden bis moderaten Bereich liegen (was in Deutschland den größten Teil des Jahres ausmacht). Der Gasbrennwertkessel: (Installationsort: Zentral im Gebäude) Der Gasbrennwertkessel fungiert als Spitzenlastkessel. Er schaltet sich automatisch zu, wenn die Außentemperaturen sehr tief fallen und die Effizienz der Wärmepumpe abnimmt, oder wenn besonders hohe Leistung für die schnelle Bereitstellung großer Mengen Warmwasser benötigt wird. Eine Frischwasserstation im Untergeschoss ist die zentrale Komponente der Heizungsanlage, die das Trinkwasser nach dem hygienischen Durchlauferhitzerprinzip erwärmt. Sie wird in Untergeschoss installiert und ist dort an einen Pufferspeicher angeschlossen, der die Wärmeenergie (z.B. von Gasbrennwertkessel, Wärmepumpe) vorhält. Die vorhandenen Wohneinheiten im Bestand werden zentral mit Heizwärme versorgt. Die Wärmeübertragung in den einzelnen Räumen erfolgt dabei klassisch über installierte Heizkörper (Radiatoren). Die Wärmeversorgung in den Dachgeschosswohnungen unterscheidet sich von den Bestandswohnungen im unteren Bereich des Gebäudes: Hier erfolgt die Wärmeverteilung exklusiv über eine Fußbodenheizung.</div>
<div class="h1">Interne Kennung</div>
<div class="pre">041-26</div>
Zusammenfassung:
Tätigkeiten:
Details:
- Auftraggeber
- Ausführungsfristen
- Vergabeunterlagen
- Bekanntmachungstext
- Und vieles mehr …
oder:
Id: DRU9Bri1JR