Ausschreibung

VgV Fachplanung TGA (Elektro) - Neubau Feuerwehr und Rettungsstandort Walldorf

AusfĂĽhrung:

Baden-Württemberg

Frist:

Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">VgV-Verfahren Fachplanung TGA (ELT) - Neubau Feuerwehr und Rettungsstandort Walldorf</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Die Stadt Walldorf beabsichtigt die Entwicklung eines neuen Feuerwehr- und Rettungsstandortes mit einem Neubau für die Feuerwehr in Walldorf. Das bestehende Feuerwehrhaus im Stadtgebiet genügt nicht mehr den Anforderungen. Durch den Bau des neuen Feuerwehrhauses soll die wohnortnahe, gemeinwesenorientierte Sicherheitsstruktur weiterentwickelt werden. Am neuen Gesamtstandort „Südlich des Friedhofes“ mit dem Neubau der Feuerwehr, neuen Räumen für den DRK-Ortsverein und einem erweiterten DRK-Notarztstandort soll der Bereich auf dem Gelände der alten Tabakscheune südlich des Friedhofes in Walldorf städtebaulich neu geordnet und eine Nutzung mit optimierten Raumzuschnitten für die Rettungs- und Hilfskräfte ermöglicht werden. Der Standort, an dem sich derzeit auch schon der bestehenden DRK-Notarzt-Standort befindet, wurde im Rahmen von Standortuntersuchungen aus einsatztaktischen und städtebaulichen Gründen gewählt und soll insgesamt funktional und qualitativ neu aufgestellt werden. /// Ziel ist es, die Grundlage für die städtebauliche Entwicklung in diesem Bereich zu legen und einen zeitgemäßen und zukunftsfähigen Feuerwehrstandort, welcher langfristig die Funktionsfähigkeit der Einrichtungen in ihren Aufgabenfeldern für Walldorf sichern soll, zu realisieren. /// Die Besonderheit der Aufgabenstellung liegt in der städtebaulichen Einbindung der unterschiedlichen Funktionen unter Berücksichtigung der zeitlichen Entwicklung mit verschiedenen Realisierungszeitpunkten im Gebiet „Südlich des Friedhofes“. Das Gebiet bildet mit seiner Lage an der Autobahnanschlussstelle an die A5 und der B291 den westlichen „Auftakt“ der Stadt Walldorf und weist dadurch eine hohe Wahrnehmbarkeit von drei Seiten aus auf (von Süden, Westen und Osten). Der zu entwickelnde Bereich mit dem Gebäudeensemble ist durch die hohe Sichtbarkeit wichtig und prägend und bildet die Visitenkarte der Stadt Walldorf im Westen. /// Raumklima: Es wird Wert auf die zu erwartende Innenraumqualität gelegt. Dazu zählt insbesondere eine gute Raumluftqualität. Es soll ein entsprechendes Konzept für die Be- und Entlüftung eingeplant werden. Dabei soll auch die Fensterlüftung im Lüftungskonzept berücksichtigt werden. Dabei sollen Baumaterialien und Komponenten, die eine positive Raumluftqualität gewährleisten Berücksichtigung finden. Über sinnfällige passive Maßnahmen (Bauweise, Speicherfähigkeit der Bauteile, Orientierung, abgestimmter Fensterflächenanteil) ist das Raumklima bereits in der Vorplanung weiter zu optimieren. /// Energiebedarf: Die sparsame und rationelle Energieverwendung ist aufgrund knapper Ressourcen und zum Schutz der Umwelt eine vorrangige Aufgabe unserer Zeit. Durch Senkung des Energieverbrauchs sollen die Kohlendioxid-Emissionen reduziert werden. Ziel ist es, möglichst wenig Energie zu verbrauchen und langfristig den erforderlichen Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken. Der Neubau soll sich an energieoptimierten Bauweisen orientieren und möglichst seinen Energiebedarf regenerativ decken. Dabei sind geplante abgestufte Temperaturzonen wünschenswert. /// Energiebedarfsdeckung: Hinsichtlich der Energieversorgung gibt es Überlegungen, die Wärmeenergie über Erdsonden regenerativ bereitgestellt werden. In den Gebäuden können dann über entsprechende Wärmepumpen die entsprechenden Temperaturen für die jeweilige Nutzung vorgesehen werden. Ziel ist, dass ein möglichst hoher Anteil erneuerbarer Energien für die Bedarfsdeckung bereitgestellt werden kann und das Gebäude selbst möglichst viel Energie erzeugt. Mindestanforderungen an eine möglichst CO²-neutrale Energieversorgung stellt das Gebäude-Energien-Gesetz (GEG) dar. /// Nachhaltigkeit: Die neuen Dachflächen sind zur Retention weitestgehend als Gründächer auszuführen. Die Kombination mit Photovoltaikanlagen auf diesen Flächen ist erwünscht und soll aufgezeigt werden. Gewünscht sind Vorschläge zur Energiebedarfsdeckung des Neubaus durch erneuerbare Energien. Die Auftraggeberin wünscht sich zur Erreichung der Klimaziele einen bewussten Umgang mit Ressourcen bei der Herstellung, Errichtung und beim Betrieb des Gebäudes. Mit der Bauweise, den Bauteilen und der Nutzungsdauer der Baustoffe sollen die CO2 Emissionen des Gebäudes nachhaltig verringert werden. Der CO2-Fußabdruck ist sowohl bei der Erstellung als auch beim Betrieb des Gebäudes möglichst gering zu halten. Der Einsatz von kreislauffähigen Materialien soll im Sinne der Zukunftsfähigkeit der baulichen Anlagen entsprechend berücksichtigt werden. Die Nachhaltigkeitskriterien gemäß NBBW sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen. /// Für die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53, 55 HOAI, Anlagengruppen 4-5, optional 6 (Elektrotechnik), LPH 1-8 +9 wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe, ebenso hält sich der Aufraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb einer Leistungsstufe selbst oder durch Dritte erbringen zu lassen. Die Fachplanung Heizung-Lüftung-Sanitär ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung. /// Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 18.06.2025 statt.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">E26482861</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: I9vct2UdWE