Ausschreibung
Vergabebekanntmachung RPTU Kaiserslautern Fassaden- und Dachsanierung Gebäude 30 Mensa - Objektplanung Gebäude und Inneräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2021
AusfĂĽhrung:
Rheinland-Pfalz
Frist:
Uhr
Leistungsbeschreibung:
<div class="h1">Titel</div>
<div class="pre">Vergabebekanntmachung RPTU Kaiserslautern Fassaden- und Dachsanierung Gebäude 30 Mensa - Objektplanung Gebäude und Inneräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2021</div>
<div class="h1">Beschreibung</div>
<div class="pre">Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Kaiserslautern (LBB) beabsichtigt an der RPTU Kaiserslautern die Fassade und das Dach der Mensa (Gebäude 30) zu sanieren. Das Gebäude wurde 1979 in Stahlbetonsklettbauweise mit großflächig verglasten Ausfachungen im standardisierten Pfosten-Riegel System errichtet. Der Komplex erstreckt sich über eine Fläche von ca. 4050 m², hat zwei oberirdische Geschosse und ist teilweise unterkellert. 1998 wurde ein dreigeschossiger Verwaltungsbau an das Bestandsgebäude angegliedert. Aus technischen und energetischen Gründen müssen sowohl die Fassade (ca. 1.800 m²) als auch das Dach (ca. 4.000 m²) komplett saniert werden. Baurechtliche Einstufung Das Gebäude ist nach § 50 LBauO als geregelter Sonderbau eine bauliche Anlage besonderer Art und Nutzung (Versammlungsstätte gemäß VStättVO) und nach § 2 Abs.2 Nr.3 LBauO in die Gebäudeklasse 3 (GK3) einzustufen. Nutzung Im UG sind hauptsächlich Technik- und Lagerräume, das EG wird im öffentlichen Teil als Café und Foyer genutzt. Der nichtöffentliche Teil beinhaltet Technik- und Lagerräume, Verwaltungsbüros und ein Teil der Kantinenküche. Im OG findet hauptsächlich eine Nutzung als Mensa statt, wobei die Geschossfläche etwa zur Hälfte als Gastraum Mensa und zur anderen Hälfte als Mensaküche genutzt wird. Der Anbau ist vom EG bis zum 2.OG eine Büronutzung. Grundlage ist u.a. eine Bauphysikalische Studie aus dem Jahr 2009, die Richtlinien für Neubau und energetische Gebäudesanierung des Landes (Stand 2022) sowie eine Lebenzykluskostenberechnung für die Sanierung von Flachdächern Kosten nach DIN 276: KG 300-700: 13.696.971,43 EUR netto Voraussichtlicher Planungsbeginn: 1.Quartal 2026 Voraussichtlicher Baubeginn: 4.Quartal 2027 Geplante Fertigstellung bis zum 2.Quartal 2029 Honorarzone 4 Die Sanierungsmaßnahme wird im laufenden Mensabetrieb stattfinden, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen und Koordinationsabläufe haben oberste Priorität. Die Mensa an der RPTU in Kaiserslautern gibt täglich rund 2000 bis 2500 Essen aus, d.h. es herrscht täglich ein reger Durchgangsverkehr ins Gebäude und aus dem Gebäude heraus. Da der Mensabetrieb für die Sanierung der Fassade und des Daches nicht stillgelegt werden kann, ist während der Ausführung einiges an Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Nachfolgend ein kurzer Überblick zu den wichtigsten Punkten: Dach: Der komplette vorhandene Dachaufbau des Gebäudes wird bis zu der Rohdecke entfernt und neu aufgebaut, die vorhandenen technischen Aufbauten, Jetdächer, Glaskuppeln, Schrägeindeckungen, Übergänge zur Fassade und zu den Gebäudeaufbauten müssen der Höhe des neuen Dachaufbaus entsprechend angepasst und erneuert werden. Die Aufbauten, insbesondere Jetdächer und Glaskuppeln befinden sich über der Großküche und dem öffentlichen Mensabereich (Gastraum). Der Gastraum ist in vier Bereiche unterteilt, die teilweise gesperrt werden können. Die Bereiche unterhalb der Glaskuppeln in der Mensaküche können nur partiell in Absprache mit der Mensaleitung entsprechend gesperrt werden. Wichtig ist, dass alle Bereiche unterhalb dieser Dachaufbauten während der Sanierungsphase so gesichert werden, dass weder Personen noch Inventar zu Schaden kommen. Fassade: Bei der vorhandenen Pfosten-Riegel-Fassade werden alle dazwischenliegenden Fassadenelemente und alle Übergänge zum Dach erneuert, ebenso die Verschattungselemente. Die Stahlbetonelemente der Fassade werden entsprechend saniert und Instand gesetzt. Für die Sanierung der Fassade können Teilbereiche gesperrt werden, so dass die Sanierung der Fassade in verschiedene Abschnitte zu unterteilen ist. Teilbereiche können in Absprache mit der Mensaleitung eventuell ausgelagert werden. Gerüst: Sowohl für die Dachsanierung als auch für die Fassadensanierung muss das gesamte Gerüst so konzipiert werden, dass - Alle Ein- und Ausgänge, Notausgänge und die Anlieferung zugänglich bleiben (eventuell durch tunnelartige Zugänge) - Für jede notwendige Sperrung sichergestellt wird, dass ausreichend Fluchtwege vorhanden sind - Die tägliche Anlieferung gewährleistet ist - Das Gerüst so aufgebaut wird, dass keine Möglichkeiten gegeben sind in den Baustellenbereich zu gelangen - Die Bauabläufe so koordiniert werden, dass die gesicherten Bereiche im Gebäude während der Sanierung nicht zugänglich sind.</div>
<div class="h1">Interne Kennung</div>
<div class="pre">25D0308</div>
Zusammenfassung:
Tätigkeiten:
Details:
- Auftraggeber
- AusfĂĽhrungsfristen
- Vergabeunterlagen
- Bekanntmachungstext
- Und vieles mehr …
oder:
Id: DHKHDpbkLf