Ausschreibung

Totalunternehmerleistungen Landesuntersuchungsamt (LUA) Koblenz

AusfĂĽhrung:

Rheinland-Pfalz

Frist:

03.03.2026 23:59 Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">Totalunternehmerleistungen Landesuntersuchungsamt (LUA) Koblenz</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Das Landesuntersuchungsamt (abgek. "LUA") ist als Obere Landesbehörde eine Fachbehörde für den Verbraucherschutz und Gesundheitsschutz in Rheinland-Pfalz. Zum Aufgabenbereich gehört unter anderem die Prüfung, ob Lebensmittel oder Arzneimittel sicher sind. Daneben gehört zum Aufgabenbereich auch das Ergreifen von Maßnahmen für die Bekämpfung von Tierseuchen im Land Rheinland-Pfalz. Koblenz ist der Hauptstandort der Behörde. Weitere Außenstellen sind in Mainz, Landau, Speyer und Trier. Die Aufsicht über die verschiedenen Abteilungen des LUA teilen sich Umweltministerium, Gesundheitsministerium, Wirtschaftsministerium und Arbeitsministerium. Im Koblenzer Standort werden unter anderem Seuchen bei Tieren nachgewiesen, Lebensmittel auf gesundheitsschädliche Keime oder Bedarfsgegenstände wie Kleidung und Spielzeug auf Schadstoffe untersucht. Im Institut für Hygiene und Infektionsschutz geht es um den Nachweis von Infektionskrankheiten wie HIV oder Grippe, um Krankenhaushygiene und um die Hygiene von Trinkwasser. In der angegliederten MTA-Schule werden Medizinisch-Technische Assistentinnen und Assistenten ausgebildet. In Koblenz Bubenheim, Johann Peter Frank Straße (Gemarkung: Bubenheim; Flur 1; Flurstück 99/7; Größe: 13.530 qm) wird ein Labor- und Bürogebäude für das Landesuntersuchungsamt Koblenz er-richtet. Mit dem Neubau sollen alle Koblenzer Untersuchungsbereiche, die aktuell in verschiedenen Liegenschaften in der Stadt verteilt sind, an einem Standort zusammengezogen werden. Das Gebäude hat eine Abmessung von 100 m x 35 m (40 m) (Seiten sind asymmetrisch), 5 Geschosse + Untergeschoss (Teilunterkellerung). Insgesamt umfasst die Nutzfläche etwa 8.200 qm, davon entfallen ca. 3.400 qm auf Labore und ca. 4.800 qm auf Verwaltungs- und sonstige Bereiche. Die Labore sind im 1., 2. und 3. Obergeschoss jeweils im südlichen Bereich des Gebäudes untergebracht. Dort werden sowohl S2- Labore als auch ein S3- Labor unterhalten. Die Pathologie (Tiersektion) liegt im Erdgeschoss im westlichen Bereich des Gebäudes. Die Büroräume sind im EG, 1., 2., 3. und 4. OG jeweils im nördlichen Bereich des Gebäudes unter-gebracht. Die Bibliothek ist im 3. Obergeschoss, die Kantine und die MTA Schule sind im Erdgeschoss. Die Technikzentrale für die Lüftung befindet sich im 4. Obergeschoss und die Technik- zentrale für Heizung /Sanitär ist im Untergeschoss untergebracht. Auf dem Dach der Technikzentrale im 4. Obergeschoss ist der Bau einer Photovoltaikanlagen mit einer PV- Fläche von ca. 480 qm geplant. Es sind 208 PKW -Stellplätze vorgesehen. Der Zugang zum Gebäude erfolgt vollständig ebenerdig. Geplant ist zudem die Errichtung einer Photovoltaik-Carport-Anlage in Kombination mit Elektroladestationen für Elektrofahrzeuge. Die PV-Anlage soll auf vier Reihen-Carports in Flügeldachaufstellung (Stahl-Trägersystem) errichtet werden. Die Technik der PV-Carport-Anlage wird gemeinsam mit einer 2. Netzersatzanlage (zur Sicherstellung kritischer Geschäftsprozesse) in einer begehbaren Betonstation (modulares System) in den Außenanlagen (südlicher Bereich) untergebracht. Die Versorgung des Gebäudes (Heizung und Kühlung) erfolgt über Gasbrennwertkessel, Duale Wärmepumpe mit Abwärmenutzung und Kompressionskältemaschinen. Gesundes Bauen, Umweltschutz: Die Planung und Realisierung des Laborgebäudes wird durch einen Koordinator für Nachhaltiges Bauen begleitet. Angestrebt ist eine Zertifizierung in Silber gemäß Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB). Zur Reduzierung der Betonmengen wurden Hohlkörperdecken geplant und gebaut. Ab dem Erdgeschoss kam, wo es statisch möglich war, Recycling-Beton zum Einsatz. Im Innenausbau werden umweltschonend erzeugte Materialien verwendet. Für den Neubau des LUA in Koblenz wurde im Nachgang 2022 der Bedarf zusätzlich durch den Ausbau zur kritischen Infrastruktur erweitert. Um die notwendigen Redundanzen sicher zu stellen sind in Bereichen Ergänzungen, Eingriffe und Änderungen erforderlich, die sowohl Planung als auch Ausführung betreffen. Die Planung dieser Leistung ist noch nicht final abgeschlossen. Aktueller Bautenstand: Der Rohbau inkl. Dachabdichtung, Vorhangfassade/Fenster, Metallfassade (Dachaufbauten) ist weitestgehend fertig gestellt. Bezüglich Innenausbau sind die sichtbare Decken gespachtelt und gestrichen, der Innenputz ist so-weit wie möglich erfolgt, im Bereich der Technikräume ist teilweise Estrich eingebaut, ebenso sind Trockenbauwände teilweise errichtet. Bezüglich der Gebäudetechnik ist die Heizungsanlage eingebaut, die Lüftungsgeräte und Kältemaschinen (Technikbereich 4.OG/Dachfläche) sind aufgebaut. Lüftungskanäle und Elektrokabel/-trassen wurden teilweise verlegt, die Kranbahn in der Pathologie ist eingebaut. Prozentualer Ausführungsstand der Gewerke (ca.): Tiefbau Außenanlagen 15%; Hochbaugewerke 65 %; Versorgungstechnik und Elektrotechnik jeweils 25 % Der Auftraggeber beabsichtigt, die bestehenden Vertragsverhältnisse mit den Auftragnehmern in den neu zu vergebenden Totalunternehmervertrag zu überführen, soweit die Beteiligten hiermit einverstanden sind. Näheres dazu enthalten die Vergabeunterlagen.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">26E0023</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: fwGako6pJe