Ausschreibung

TNW_Arch_FA_Markt Plößberg_Sanierung des ehemaligen Gästehauses "Schwarzer Adler"

AusfĂĽhrung:

Bayern

Frist:

09.03.2026 14:00 Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">TNW_Arch_FA_Markt Plößberg_Sanierung des ehemaligen Gästehauses "Schwarzer Adler"</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Der Markt Plößberg beabsichtigt die umfassende Sanierung und den Umbau des Anwesens Hauptstraße 11, bekannt als ehemaliges Gasthaus "Schwarzer Adler". Das ortsbildprägende Gebäude befindet sich an zentraler Stelle in der historischen Ortsmitte und ist Bestandteil des förmlich festgelegten Sanierungsgebiets "Ortskern Plößberg". Beauftragt werden Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß Teil 3 Abschnitt 1 HOAI stufenweise in den Leistungsphasen 3-9 gemäß § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 Nummer 10.1 HOAI. Zusätzlich werden Besondere Leistungen beauftragt. Der Auftragnehmer ist zudem zuständig für die KG 200 und 600, ebenso für die Aufzuganlage (KG 460) im Leistungsbild Technische Ausrüstung. Ferner wird die Herrichtung der Außenanlagen (Leistungsphase 3-9 des Leistungsbildes Objektplanung Freianlagen) in die Zuständigkeit des Auftragnehmers übergeben. Der Planungsbeginn erfolgt unmittelbar nach Beauftragung. Der Baubeginn soll voraussichtlich 2027 erfolgen. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktueller Schätzung auf circa 6 Mio. EUR. Es handelt sich um ein gefördertes Projekt. Der Auftraggeber erwartet daher die Mitwirkung bei der Abstimmung mit der Förderbehörde, die Einhaltung der Förderbestimmungen und die Erstellung des Verwendungsnachweises. Das Anwesen markiert die Einmündungsbereiche der Glockengasse und der Kirchenstraße und prägt aufgrund seiner prominenten Lage an der Hauptstraße das Erscheinungsbild der Marktgemeinde in hohem Maß. Das Gebäude befindet sich in stark sanierungsbedürftigem Zustand. Die zu vergebende Leistung soll das ortsbildprägende Gebäude durch geeignete neue Nutzungen wieder mit Leben füllen und zu einem attraktiven, lebendigen Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Die Sanierung und der Umbau stehen im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Hauptstraße nach Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf die Ortsumgehung. Das Gebäude soll im Wesentlichen folgende Nutzungen aufnehmen: - Erdgeschoss (öffentliche Nutzungen): Multifunktionsraum für Versammlungen, Vorträge und Veranstaltungen, Makerspace des Vereins "PlößbergWerk", gemeinschaftlich nutzbare Aufenthalts- und Nebenflächen - Obergeschoss (Gemeinschaftsbereiche): Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsraum für die Jugendeinrichtung, Inobhutnahmeplätze in WG-Form mit eigenem Bad und gemeinschaftlichem Küchenbereich, Büro für die Betreuung - Dachgeschoss (Wohnbereich): Einzelzimmer mit eigenem Bad für die stationäre Jugendhilfeeinrichtung, davon ein barrierefreies Zimmer, zusätzliches Betreuerzimmer, ein mögliches Geschwisterzimmer Das Gebäude ist über mehrere, voneinander unabhängige Zugänge zu erschließen, die den unterschiedlichen Nutzungen Rechnung tragen. Hinsichtlich der baulichen Leistungsanforderungen steht beim Hauptgebäude die vollständige Erhaltung der ortsbildprägenden Fassade zur Hauptstraße und zur Kirchstraße im Vordergrund. Die für das Erscheinungsbild wesentlichen Elemente, z.B. die segmentbogenförmigen Fenstergewände, sowie die zweiläufige Treppenanlage werden beibehalten. Die bestehende Bausubstanz soll dahingehend saniert werden, dass eine langfristige Nutzung gewährleistet wird. Im Zuge des Umbaus werden nachträglich eingefügte Bauteile zurückgebaut, die nicht dem ursprünglichen Charakter des Gebäudes entsprechen. Im Inneren des Gebäudes erfolgt eine Neuorganisation der Grundrissstruktur entsprechend dem vorgesehenen Nutzungskonzept. Dabei wird ein funktionierendes Brandschutzkonzept mit vorschriftsmäßigen Rettungswegen umgesetzt. Sämtliche Sanitär- und Elektroinstallationen werden erneuert. Zudem werden vorhandene Wasserschäden behoben und die Deckenkonstruktionen ertüchtigt. Das Nebengebäude (ehemaliges Schlachthaus) wird vollständig abgebrochen, wobei die gemeinsame Brandwand zum angrenzenden Grundstück erhalten bleibt. An seiner Stelle entsteht ein eingeschossiges Neben- und Funktionsgebäude. Das auch als Einfriedung und Sichtschutz zum benachbarten Privatgrundstück dienen soll. Der Auftragnehmer übernimmt auch die Gestaltung der Außenanlagen, d.h. des Hofbereichs, der Stellplätze und der entsprechenden Erschließung. Entsprechend der vorgesehenen Nutzung sind die besonderen Anforderungen an Brand- und Schallschutz sowie Barrierefreiheit zu beachten. Ebenfalls entsprechend der Nutzung soll die Planung soziale Aspekte berücksichtigen (inklusive Gestaltung). Daneben sollen umweltbezogene Aspekte berücksichtigt werden, beispielsweise die Verwendung nachhaltiger Baustoffe, energieeffizienter Gebäudetechnik und die Minimierung versiegelter Flächen im Außenbereich. In gestalterischer Hinsicht ist zu berücksichtigen, dass sich das Gebäude harmonisch in das historische Ortsgefüge einfügt. Das Anwesen befindet sich in unmittelbarem Umfeld von Baudenkmälern. Eine gestalterische Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde ist daher erforderlich. Hinsichtlich der Gestaltung des Dach- und Obergeschosses ist eine Abstimmung mit weiteren Behörden, insbesondere mit dem Jugendamt erforderlich. Auch diesen Abstimmungsprozess soll der Auftragnehmer proaktiv übernehmen.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">235/25</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: KbhqUGuXSy