Ausschreibung

Sanierung, Reaktivierung und Umnutzung des historischen Prälaturgebäudes optional mit Nebengebäuden; Objektplanung der Freianlagen gem. § 39 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser und bauabschnittsweiser Beauftragung

AusfĂĽhrung:

Bayern

Frist:

15.05.2026 11:00 Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">Sanierung, Reaktivierung und Umnutzung des historischen Prälaturgebäudes, optional mit Nebengebäuden; Objektplanung der Freianlagen gem. § 39 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Gegenstand d. Auftrags ist die Objekplanung d. Freianlagen (FA) gem. §§ 39 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser u. bauabschnittsweiser Beauftragung, im Rahmen d. Baumaßnahme Sanierung, Reaktivierung, Umnutzung d. histor. Prälaturgebäudes (PG), opt. mit 3 Nebengebäuden (NG) in 86736 Auhausen. Die Gemeinde Auhausen (Kreis Donau-Reis, ca. 1000 EW) möchte im Zuge der lauf. Ortskernsanierung im Städtebauförder. "Sozialer Zusammenhalt" ihren histor. Ortskern aufwerten u. zielgerichtet weiterentwickeln. Die im ISEK beschriebenen Ziele wurden in einer MBS ausgearbeitet. Das PG opt. mit NG (Anwesen Klosterhof 1) wird der öffentl. Nutzung zugeführt (Nutzungskonzept Var. III MBS). Die FA-Planung umfasst neben der a) Erschließung des ehemal. PG optional auch b) d. NG, c) den Umgriff, d) die grüne Ortsmitte (OM), e) den südl. Bereich der ehem. Klosterkirche (K), f) den Umgriff der Sport- u. Mehrzweckhalle (MZH), g) den Infopoint u. rückwärtigen Bereich d. NG, h) den Klosterhof (KH) und i) die Darstellung der archäologischen Spuren im Außenbereich. Die Obj.pl. Gebäude wird in 2 Bauabschnitten realisiert (BA1 u. opt. BA2). Für die FA-Planung sind mehrere BA vorgesehen, zunächst werden die LPH 1-2 für den gesamten Planungsumgriff beauftragt, die weiteren Stufen, BA u. ggf. besond. Leistungen werden optional beauftragt. ---- Auf der zw. nördl. gelegener Kirche, westl. PG/NG, südl. MZH/KiGa u. östl. privatem Fl.Stck. 11/8 befindet sich die als OM vorgesehene 1400m² große Wiese, über die die umliegenden öffentl. Liegenschaften miteinander in Beziehung gesetzt werden sollen. Es soll eine hinsichtl. Anbindung, Zugänglichkeit, kultureller, sportiver u. gemeinschaftsfördernder öffentl. Nutzungen, attraktive Ortsmitte geschaffen werden mit hoher Aufenthaltsqualität, die den histor. Ortskern aufwertet, weitgehend barrierefrei zugänglich ist u. für Fußgänger, Rad- u. PKW-Verkehr möglichst einfach u. direkt aus allen Ortsteilen u. von außerhalb erreichbar ist (inkl. Zugänge, Wegeführung, Zufahrten, mögl. Stellplätze, ggf. E-Bike-Ladesäulen). Teil d. Maßnahme sind auch die Planung einer Calisthenics-Anlage für die MZH, des Kirchgartens u. barrierefreie Verbindung zum Friedhof. --- Das PG (Walmdachbau) ist ein Einzeldenkmal aus dem 13. Jahrh. im Bodendenkmalbereich. Eine Befahrung im Bereich der FA wurde durchgeführt. Die Denkmalpflege empfiehlt bei vorhand. Bodendenkmälern die Belassung im Boden, um den Erhalt d. Kulturguts zu sichern. Eine Darstellung (i) ist über Oberflächengestaltung möglich. Die Baumaßnahme wird archäolog. betreut. Im Umfeld d. PG sind 3 NG oh. Denkmalstatus, für die Ersatzneubauten wahrscheinlich sind. --- In diesem Verfahren sollen in der 2. Verfahrensstufe Lösungsvorschläge in Form eines planer. Konzepts für den ges. Umgriff eingereicht werden (Mehrfachbeauftragung). Die Lösungsvorschläge sind im Hinblick auf die städtebaul. Ziele u. unter Berücksichtigung d. MBS (Geb.planung Var. III m. Nutzungskonzepten) sowie inzw. erfolgter Anpassungen der Gebäudeplanung einschl. tlw. angepasster Nutzungen für die Freianlagen (s. Anlage FA-Nutzungsbeschreibung) aufzubauen. Die Umsetzung dieser Vorzugsvariante ist noch nicht beschlossen. Für das Konzept werden folg. Teilleistungen zum gesamten Planungsumgriff erwartet: - 1 Lageplan, M: 1:500 m. Darstellung d. Aufenthaltsbereiche, Wegeführungen, Bepflanzung Gesamtareal; - 1 Auszug Lageplan, M: 1:200 Kernbereich PG/NG/OM - Erläuterungsbericht (max. 5 Seiten) zur städtebaul. Einbindung, Gestaltungsidee, Materialität (inkl. Wartungs- u. Haltbarkeitsaspekte), Klimaschutz u. Regionalität. Der Auftraggeber (AG) vergütet die Lösungsvorschläge für d. planer. Konzept mit 8.000 EUR brutto je Bieter. Die Tiefe der Ausarbeitung ist der Honorierung anzupassen. Nach Beauftragung wird dem Verfahrenssieger bei den Teilleistungen der LPH 2 das Honorar für das planerische Konzept in Abzug gebracht werden, sofern die Planungsgrundlage weitgehend unverändert bleibt. Es liegen umfangreiche Pläne, Gutachten u. Untersuchungen vor (statisch-konstruktiv, orientierende Bausubstanzuntersuchung, Bodengutachten, dendrochronologische Berichte, Vermessungspläne, Bestands- u. Bauphasenpläne, Flächen-Rauminhalt, Baualterspläne, histor. Bauplan, Höhenpläne, Abbruchuntersuchung, MBS m. Nutzungskonzepten, ISEK, Abbildungen, Freiraumkonzept m. Plänen). Die Büros, die mit den Untersuchungen u. der Erstellung der MBS beauftragt wurden u. zur Erbringung von Leistungen d. Objektplanung d. Freianlagen gem. §§ 39 ff HOAI 2021 qualifiziert sind, gelten, sofern sie am Verfahren teilnehmen, als vorbefasste Bewerber. Die relevanten Unterlagen d. ISEK, d. MBS, d. Gutachten u. Untersuchungen, Konzepte, Pläne werden vom AG, auch ohne Teilnahme vorbefasster Büros, allen Teilnehmern in der 2. Verfahrensstufe bestmöglich zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen. ---- Aufgrund der umfangreichen bereits erstellten Unterlagen werden die LPH 1+2 prozentual reduziert werden. ----- Zeitplan: Für die Angebotsphase inkl. Konzepterstellung werden ca. 45 Tage veranschlagt. Die Auftragsvergabe ist für Ende Sept./ Anfang Okt. 2026 geplant. Der Planungsbeginn für den gesamten Umgriff (LPH 1+2) kann direkt im Anschluss erfolgen. Der Baubeginn des BA 1 FA ist zeitversetzt, abhängig vom Baufortschritt des BA 1 Obj.Pl. Gebäude möglich. D. Nutzungsaufnahme des PG ist f. Anfang 2029 geplant. Für die Maßnahme werden städtebaul. Förderungen im Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ beantragt. Beim Fördermittelantrag u. der Zus.arbeit mit dem Fördergeber soll mitgewirkt werden. Die Entwurfsplanung ist frühzeitig m. dem Fördergeber, der Regierung v. Schwaben, abzustimmen. Die Fertigstellung, Nutzungsaufnahme u. der Projektabschluss (einschließl. Mängelbeseitigung u. Rechnungsnachlauf) sollen in Abstimmung mit dem AG erfolgen. ---- Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">AV26E172-EU, FA</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: nozTlK1LzV