Ausschreibung

Planungs- und Analyseleistungen zur Identifizierung des Potenzials von Mobilstationen

AusfĂĽhrung:

Baden-Württemberg

Frist:

29.05.2026 01:00 Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">Planungs- und Analyseleistungen zur Identifizierung des Potenzials von Mobilstationen</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW) vergibt Leistungen zur Potenzialanalyse, datenbasierten Standortidentifikation und verkehrstechnischen Vorplanung (in Anlehnung an Elemente der HOAI Lph. 2 Verkehrsanlagen) von Mobilstationen in Baden-Württemberg. Ziel ist die Unterstützung von Kreisen, Kommunen und Verkehrsverbünden beim systematischen Aufbau lokaler Mobilstationsnetze und der Vorbereitung konkreter Umsetzungsmaßnahmen einschließlich LGVFG-Programmanmeldung. Gegenstand des Auftrags ist ein landesweites Pilotprojekt. Für teilnehmende Kreise bzw. kommunale Zusammenschlüsse sind geeignete Standorte für Mobilstationen zu identifizieren, zu bewerten, zu priorisieren und planerisch so weit auszuarbeiten, dass eine belastbare Entscheidungsgrundlage sowie förderfähige Anmeldeunterlagen vorliegen. Die Leistungen umfassen insbesondere: Sichtung und Auswertung vorhandener Konzepte (z. B. Nahverkehrspläne, Klimamobilitätspläne, Konzepte für multimodale Knoten), GIS-gestützte Analyse potenzieller Standorte auf Basis verfügbarer Daten (u. a. ÖPNV-Haltepunkte, Bevölkerungs- und Nachfragepotenziale, relevante POIs), Entwicklung und Anwendung eines nachvollziehbaren Kriterien- und Scoring-Modells zur Bewertung und Priorisierung von Standorten (objektive und subjektive Faktoren), Erstellung von Standortsteckbriefen und Aufbau einer digitalen Standortkarte, Durchführung von Vor-Ort-Begehungen zur Bestandsaufnahme der priorisierten Standorte, Verkehrstechnische Vorplanung ausgewählter Vorzugstandorte in Anlehnung an HOAI Lph. 2 Verkehrsanlagen einschließlich überschlägiger Bemessung, Lageplänen, Modulverortung und Kostenschätzung, Entwicklung eines Modells zur standortbezogenen Wirkungsanalyse (u. a. verkehrliche Wirkung, Klimawirkung, sozioökonomische Effekte) sowie Durchführung der Analysen, Erstellung der für eine Programmanmeldung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) erforderlichen Unterlagen (u. a. Erläuterungsbericht, Übersichtspläne, Kostenschätzung, Finanzierungsplan), Entwicklung standortbezogener Roadmaps zur weiteren Umsetzung. Die Planung hat grundsätzlich unter Berücksichtigung landesseitiger Gestaltungsvorgaben für Mobilstationsmodule sowie der förderrechtlichen Anforderungen der zuständigen Regierungspräsidien des Landes Baden-Württemberg zu erfolgen. Die Leistungen sind interdisziplinär anzulegen und erfordern Kompetenzen in Verkehrsplanung, GIS-gestützter Analyse, konzeptioneller Standortbewertung sowie Förder- und Projektlogik. Die Zusammenarbeit erfolgt in enger Abstimmung mit der KEA-BW sowie den beteiligten Kreisen, Kommunen und Verkehrsverbünden. Neben regelmäßigen Abstimmungen sind Workshops und Präsentationen durchzuführen. Ziel ist es, belastbare, umsetzungsorientierte Ergebnisse zu erarbeiten, die eine schnelle Realisierung priorisierter Mobilstationen ermöglichen.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">0001</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: B5oeBANB85