Ausschreibung

Metallhydridspeicher

AusfĂĽhrung:

Schleswig-Holstein

Frist:

Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">Metallhydridspeicher</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">1.1 Informationen hinsichtlich der Schiffsintegration und der Aufstellung des Metallhydridspeichers Der Metallhydridspeicher (MHS) wird an einem Rahmengestell montiert, dass zusammen mit dem Tankanschlussraum (TCS) auf der Bodenplatte eines 5 Fuß-Containers (lxBxH: 2200x1600x1400 mm) montiert wird. Damit ist ein Transport des Speichers zwischen Hersteller, Hereon bzw. Schiff möglich. Die Containerplatte wird mit Twistlock-Verbindungen auf dem Vordeck des Schiffes verankert. Die Bodenplatte mit Metallhydridtank und Tankanschlussraum soll mit Hilfe eines Krans an Bord gehoben werden, daher liegt das maximale Gewicht des Speichers, des TCS nebst Platte bei 5000 kg. Entsprechende Anschlagpunkte zum Heben sind vom Hersteller vorzusehen. Zudem sind Verbindungsstücke vorzusehen, mit denen es möglich ist, den Speicher mit dem Kühl-/Heizwassersystem des Schiffes über Rohrkupplungen zu verbinden. (Anschlüsse liegen direkt neben dem Aufstellungsort) Der Speicher und TCS werden auf dem offenen Deck am Bug des Schiffes aufgebaut, daher ist ein seewasserbeständiger Korrosionsschutz notwendig. Wellenschlag und allgemeine Wettereinflüsse sind ebenfalls zu berücksichtigen. 1.2 Zulassung und Zertifizierung des MHS und des TCS Der MHS und TCS werden durch die Klassifizierungsgesellschaft Bureau Veritas (BV) und die BG Verkehr abgenommen. Im Rahmen dieser Abnahme ist keine Typenzulassung durch die Klassifizierungsgesellschaft gefordert. Für den MHS und den TCS wird eine Case-by-Case Designprüfung durch die Klassifizierungsgesellschaft durchgeführt. Alle von der Klassifizierungsgesellschaft für die Designprüfung benötigten Unterlagen müssen vom Hersteller des MHS und des TCS an die Klassifizierungsgesellschaft übermittelt werden. Die Kosten für die Designprüfung von Seiten der Klassifizierungsgesellschaft werden direkt zwischen Hereon und der Klasse verrechnet. Im Rahmen der Designprüfung muss der Aufbau und die Sicherheit des MHS und des TCS dem BV-Regelwerk NR678 entsprechen. Alle verbauten Komponenten (Ventile, Sensoren, Armaturen, Leitungen, etc.) müssen eine für den Einsatzzweck entsprechende Zulassung (Atex, Druck, Temperatur, etc.) mit CE-Zeichen aufweisen. Sicherheitsrelevante Bauteile (Sicherheitsventil, Überdruck- und Übertemperatursicherung, etc.) benötigen zusätzlich eine maritime Typenzulassung. Für den MHS und TCS müssen alle für die Zulassung benötigten Prüfungen (Drucktest, Dichtigkeitstest mit Leckagerate, etc.) durch den Hersteller bzw. einer zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) durchgeführt werden. Die finale Druckprüfung des MHS erfolgt nach Befüllung mit dem Hydrid und muss mit Inertgas erfolgen. Sie ist entweder direkt beim Hersteller (sofern dafür zugelassen) oder einer dafür zugelassenen und befähigten Stelle durchzuführen. 1.3 Aufbau des Metallhydridspeichers (MHS) Der zu bauende Speicher soll 30 kg Wasserstoff einer Metallhydridschüttung von ca. 2,2 t sicher in einem Verbund aus Einzelreaktoren speichern können. Das Design des MHS wird von Hereon vorgegeben und die Metallhydridschüttung wird durch Hereon beigestellt. Die technisch-konstruktive Ausarbeitung des Designs muss vom Bewerber nach Rücksprache mit Hereon umgesetzt werden. Der gesamte Speicher besteht aus vier Units zur Speicherung von jeweils 7,5 kg Wasserstoff. Jede der vier Units soll wasserstoffseitig separat angesteuert werden können. Zudem verfügt jede Unit über einen separaten Kühlmittelkreislauf, der über vier schiffsseitige Pumpen versorgt wird. Jede der vier großen Units besteht wiederum aus 7 bis 30 miteinander verbundenen Einzelreaktoren aus Werkstoff 1.4571 (max. zulässiger Druck 100 bar bei T max. 150 °C). Diese Einzelreaktoren weisen jeweils ein unterschiedliches Design auf. Dabei bestehen alle Designs aus einzelnen drucktragenden Rohren mit Radien zwischen DN 65 und DN 200 und einer Länge von ungefähr 1500 mm mit gewölbten Böden als Abschluss, in denen sich das Metallhydrid befinden soll. Eine Wasserstoffzuführung und innere Verteilung z. B. mit Hilfe von Sintermetallrohren ist vorzusehen. Des Weiteren werden Trennbleche vorgesehen, um eine gleichmäßige Schüttdichte über die Rohrlänge zu erhalten. 1.4 Montage und Inbetriebnahme auf dem Schiff Die Montage des 5 Fuß Containergestells auf dem Schiff wird vom Auftraggeber durchgeführt. Aufgrund der begrenzten Zeichen Zahl konnte nicht die gesamte Beschreibung veröffentlicht werden, die vollständige Leistungsbeschreibung entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">2024/05-50998</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: hsX6INrhTU