Ausschreibung
Los 4 - Freianlagenplanung inkl. KG 541 LPH 5-9 - Neubau Ärztehaus 2.0 in der Hansenstraße in Barleben
AusfĂĽhrung:
Sachsen-Anhalt
Frist:
26.03.2026 10:00 Uhr
Leistungsbeschreibung:
<div class="h1">Titel</div>
<div class="pre">Los 4 - Freianlagenplanung inkl. KG 541 LPH 5-9 - Neubau Ärztehaus 2.0 in der Hansenstraße in Barleben</div>
<div class="h1">Beschreibung</div>
<div class="pre">Die Gemeinde Barleben plant den Bau eines Ärztehauses, um die medizinische Versorgung in der Gemeinde zu erweitern. Das Gelände der ehemaligen Kita in der Hansenstraße 42 erwies sich als besonders geeignet. Die Gemeinde Barleben ist Eigentümerin dieses Grundstücks, und das Gebäude der alten Kita steht seit 2023 leer. Im Eigentum befinden sich die Flurstücke 38/10, 38/8, 1048/38, 2099 und 1928. Um einen Lückenschluss zu ermöglichen und das Areal gegebenenfalls zu erweitern, bemüht sich die Gemeinde derzeit, die zwischenliegenden Grundstücke 1049/38 und 41/3 zu erwerben. Auf dem Gelände des ehemaligen Kindergartens befinden sich an der Straße das Hauptgebäude, dahinter ein umgebauter Stall sowie später errichtete Zwischen- und Anbauten, die überwiegend als Grenzbebauung zum Nachbargrundstück Hansenstraße 43 dienen. Im vergangenen Jahr ließen wir im Rahmen einer Machbarkeitsstudie prüfen, ob es sich lohnt, das Bestandsgebäude umzubauen und gegebenen-falls zu erweitern oder ob es sinnvoller ist, direkt einen Neubau zu errichten. Grundsätzlich wurde in der Studie eingeschätzt, dass der ausgebaute Stall inklusive Anlagen nicht für eine Umnutzung zu Arztpraxen geeignet ist. Auch ein Neubau an gleicher Stelle aufgrund der unterschiedlichen Gebäudehöhen zum Hauptbestandgebäude ist, in Hinblick auf die Bildung von sinnvollen Praxiseinheiten und barrierefreier Nutzung, schwierig. Nach Analyse der Vor-Ort-Situation und unter Berücksichtigung der Einhaltung des Bebauungsplans entstand die Idee für den Neubau eines Ärztehauses. Mit einem Neubau können die Anforderungen an moderne medizinische Einrichtungen optimal erfüllt werden. Zudem ermöglicht er die Schaffung von 5 Praxiseinheiten, je nach Bedarf der Fachärzte, ohne größere Schwierigkeiten. Nach Zustimmung unseres Gremiums zur Realisierung eines Neubaus wurde die Entwurfs- und Genehmigungsplanung angefertigt. Zum Zeitpunkt dieser Ausschreibung ist der Bauantrag bereits eingereicht und befindet sich im regulären Genehmigungsverfahren. Hinsichtlich der gewählten Baumaterialien wurden insbesondere die gesetzlichen Anforderungen an Wärme-, Brand- und Schallschutz sowie Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Nachhaltigkeit berücksichtigt. Zur Gewährleistung einer rissarmen und dauerhaft standsicheren Gründung ist die Bodenplatte zwingend in Stahlbeton auszuführen. Für die Wände ist ein Mauerwerkssystem vorgesehen. Die Materialauswahl kann innerhalb der einschlägigen Steinformate erfolgen, sofern die geforderte Steinfestigkeitsklasse, Tragfähigkeit und der Brandschutz nachweislich erfüllt werden. Bei den Außenwänden würde ein einschaliges Mauerwerk zur Einhaltung der Wärmeschutzanforderungen nach GEG zu unverhältnismäßigen Wandstärken führen, wodurch die wirtschaftliche Nutz- und Grundflächenbilanz beeinträchtigt würde. Da der Bebauungsplan keine flächigen hinterlüfteten Fassaden zulässt, ist ein Wärmedämmverbundsystem mit nichtbrennbaren Mineralfaserdämmstoffen vorgesehen. Zur Einhaltung der gestalterischen Vorgaben des Bebauungsplans ist ein klassischer geneigter Dachstuhl in Holzbauweise mit Zwischensparrendämmung und Dachziegeleindeckung geplant. Die Geschossdecken werden aus Stahlbeton hergestellt, um Tragfähigkeit, Brandschutz und Schallschutz sicherzustellen. In den vorgesehenen medizinischen Nutzungseinheiten ist die haustechnische Leitungsführung aus hygienischen Gründen ausschließlich innerhalb der abgehängten Unterdecken zulässig und erforderlich. Die Wärmeversorgung der Räume erfolgt monoelektrisch über eine elektrische Luft/Wasser-Wärmepumpe. Die Wärmepumpe wird im Außenbereich aufgestellt. Zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit und Abdeckung möglicher Spitzenlasten ist zusätzlich ein integrierter Elektroheizstab vorgesehen. Die Warmwasserbereitung erfolgt dezentral mittels elektrischer Durchlauferhitzer. Diese Lösung ist aufgrund der Gebäudegeometrie, der nutzungsspezifischen hygienischen Anforderungen sowie des geringen Verteilungswärmeverlusts technisch sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar. Sie vermeidet Legionellenrisiken, reduziert Leitungslängen und erleichtert den anforderungsgerechten Betrieb gemäß Trinkwasserverordnung. Siehe weitere Beschreibung in den Vergabeunterlagen! Die Leistungserbringung soll unmittelbar nach Auftragserteilung erfolgen. Projektmeilensteine: Auftragserteilung/Ausführungsbeginn: 04-05/2026 Vorlage Ausführungsplanung: 06/2026 Baubeginn: 03/2027 Bauende: 12/2027 Gewährleistungsende 12/2031 Die hier ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Planungsleistungen der Freianlagenplanung gemäß §39 der HOAI für die Leistungsphasen 5 bis 9. Leistungsinhalt sind die Grundleistungen der einzelnen Leistungsphasen gemäß Anlage 11 HOAI. Es gelten der Vertrag, die HOAI in der Fassung zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses und dem damit verbundenen Wirkungsbereich und das BGB (in vorstehender Rang- und Reihenfolge) sowie das Haushaltrecht öffentlicher Körperschaften/Einrichtungen/Institutionen und die allgemeinen Vertragsbedingungen für freiberuflich Tätige. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Bei der Beauftragung von Nachunternehmern sind diese, mit den durch sie zu erbringenden Leistungen im Bewerbungsbogen aufzuführen. Auflagen und Hinweise aus der beantragten Baugenehmigung sind nach Erteilung in vollem Umfang umzusetzen. Als Projektsprache während des gesamten Bauvorhabens gilt ausschließlich Deutsch in Wort und Schrift. Anspruch auf eine zusätzliche Honorarberechnung für Leistungen der Leistungsphase 8, bei einer über die vertraglich vereinbarte Regelbauzeit (gegebenenfalls gegliedert nach Bauabschnitten) hinausgehende Bauzeitverlängerung von bis zu 6 Monaten, besteht nicht. Der Auftragnehmer übernimmt die Planungsergebnisse zur weiteren Verarbeitung ohne jedwede Einschränkung der aus dem zu Stande kommenden Vertrag gegenüber dem Auftraggeber geschuldeten Leistung. Die eingereichten Unterlagen und Erklärungen im Vergabeverfahren werden Vertragsbestandteil.</div>
<div class="h1">Interne Kennung</div>
<div class="pre">LOT-0000</div>
Zusammenfassung:
Tätigkeiten:
Details:
- Auftraggeber
- AusfĂĽhrungsfristen
- Vergabeunterlagen
- Bekanntmachungstext
- Und vieles mehr …
oder:
Id: CApoBAVUBV