Ausschreibung
Leistungen der Freianlagenplanung für die Grundschule am Windmühlenberg. Umbau und Erweiterung der Schulanlage
AusfĂĽhrung:
Berlin
Frist:
08.04.2026 12:00 Uhr
Leistungsbeschreibung:
<div class="h1">Titel</div>
<div class="pre">Leistungen der Freianlagenplanung für die Grundschule am Windmühlenberg. Umbau und Erweiterung der Schulanlage</div>
<div class="h1">Beschreibung</div>
<div class="pre">Der Auftrag beinhaltet Objektplanungsleistungen für Freianlagen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung Abschnitt 2 Freianlagen. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen (LPH) 1 bis 9 gemäß § 38 HOAI ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen (teilweise optional) zu vergeben. Es wird beabsichtigt, eine stufenweise Beauftragung durchzuführen. Mit Vertragsschluss werden die Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß § 39 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5 bis 9 werden danach optional ganz oder teilweise, jeweils stufenweise beauftragt. Das Schulgelände der Grundschule am Windmühlenberg befindet sich in der Straße Am Kinderdorf 23-27 in 14089 Berlin-Spandau im Ortsteil Gatow, unweit der Havel. Die umliegende Bebauung besteht aus überwiegend ein- bis zweigeschossigen Einzel- und Doppelhäusern. Im südlichen Bereich grenzt ein durchgehender Grünzug (Biotop-Verbindungsfläche) mit großwüchsigem Baumbestand an. Gen Nordwesten erstecken sich landwirtschaftlich genutzte Flächen. Erschlossen wird das Grundstück über die anliegende Wohngebietsstraße „Am Kinderdorf“ und weiterführend über den Kladower Damm. Die Grundschule ist hinsichtlich der verkehrlichen Anbindung gut zu erreichen. Das Schulgrundstück mit einer Gesamtfläche von 126.718 m² befindet sich im Eigentum des Landes Berlin. Es ist nicht mit Baulasten oder Dinglichen Rechten belastet. Der in Aufstellung befindliche Landschaftsplan VIII-L-1c Dorf Gatow ist bei der Planung zu berücksichtigen und weist die Verbindungsfläche als Fläche für Lebensraumkomplexe von Arten der Feldflure und Wiesen aus. Die Fläche ist als zusammenhängende Biotop-Fläche zu schützen. Auf dem Grundstück befindet sich ein 2-geschossiges Bestands-Schulgebäude mit einem Anbau, welcher im Zuge der geplanten Baumaßnahme zurückgebaut und entsorgt wird. Weiterhin besteht eine Sporthalle mit den dazugehörigen Sportanlagen, welche parallel durch Vereinssport genutzt werden. Das Bestands-Schulgebäude wird entlang der Südfassade baulich erweitert, diese soll dabei so wenig wie möglich in das angrenzende Biotop eingreifen. Außerdem ist der Neubau eines Mehrzweckgebäudes mit baulichem Anschluss an das Bestandgebäude geplant. Der Rückbau der Containeranlage als Interimsgebäude erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt. Momentan ist die Standzeit bis 2030 prognostiziert. Der Baugrund weist nach dem durchgeführten Bodengutachten keine Schadstoffbelastungen auf, jedoch bestehen konkrete und nicht sondierte Anhaltspunkte für das mögliche Vorhandensein von Kampfmitteln. Eine Sondierung wird vor Baubeginn dringend empfohlen. Bei den zu planenden Freianlagen handelt es sich um die Wiederherstellung und Neuanlage von Außenanlagen, die durch die Baumaßnahmen zerstört wurden und die für die Erschließung der neuen Gebäude und Anbauten notwendig sind. Der Umfang der zu be-/überarbeitenden Außenanlagen beschränkt sich auf das unmittelbare Umfeld des bestehenden Schulgebäudes mit dem angrenzenden geplanten Neubau des Mehrzweckgebäudes sowie die Wiederherstellung von im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen in Mitleidenschaft gezogenen Flächen. Insgesamt handelt es sich um eine wiederherzustellende Fläche von ca. 9.000 m². Es sind überwiegend notwendige Zuwegungen, Bepflanzung und Ersatzpflanzungen, sowie Fahrradstellplätze und PKW-Stellplätze für Menschen mit Behinderungen zu planen und herzustellen. Da anfallendes Regenwasser nicht in die Kanalisation eingeleitet werden kann, ist die vollständige Versickerung auf dem Grundstück notwendig. Im Zuge des Bedarfsprogrammes wurde hierfür eine unterirdische Regenwasserversickerungsanlage kostentechnisch berücksichtigt. Zudem ist eine zusätzliche Regenwasserrückhaltung über eine Dachbegrünung auf dem Neu- und Erweiterungsbau vorgesehen. Aufgrund der statischen Voraussetzungen des Bestandsgebäudes ist dort keine Dachbegrünung geplant. Die Freianlagengestaltung ist barrierefrei zu gestalten. Die Umsetzung findet bei laufendem Schulbetrieb statt. Ersatzpflanzungen und Maßnahmen des Arten- und Naturschutzes sind zu berücksichtigen und zu planen. Der Baumbestand auf dem Grundstück wurde kartiert und ökologisch bewertet. Auf dem Grundstück sind 10 geschützte Bäume vorhanden. Die Reihen aus Linden und Hainbuchen sind zu erhalten und Maßnahmen zu deren Schutz sind zu planen. Notwendige Baumfällungen sind zu beantragen und durchzuführen. Die Gestaltung der Außenanlagen soll gemäß Musterfreiflächenprogramm für Grundschulen erfolgen (MFFP Stand 02/2021 und Ausführungshinweise für die Planung und den Bau von Freianlagen an öffentlichen Schulen in Berlin auf Grundlage des Musterfreiflächenprogramms, SenBJF vom Dezember 2020). Der beauftragte Gebäudeplaner koordiniert die erforderliche Planung und Unterlagen hinsichtlich der Außenanlagen für die Gesamtmaßnahme und wirkt bei der Erstellung erforderlicher Unterlagen, wie Fällanträgen oder Gutachten mit. Das erstellte Konzept zur Barrierefreiheit, gemäß der Broschüre „Design for all“ gem. ABau, ist entsprechend der Tiefe der Planungsphase in seiner aktuellsten Fassung zu beachten. Für die Baumaßnahme sind gem. geprüftem Bedarfsprogramm Gesamtkosten nach DIN 276 in Höhe von rund 19,12 Mio. € brutto vorgegeben. Für die anrechenbaren Kosten werden die Baukosten der Kostengruppe 500 mit 1.105.447 € brutto herangezogen, zzgl. der KG 550 mit 386.553,00 €, insgesamt 1.492.000,00 € brutto. Die Honorarzone wird mit HZ III, Mittelsatz eingeschätzt. Es soll eine Baukostenobergrenze vereinbart werden. Die Planungsphase beginnt Ende 2026 / Anfang 2027, die Ausführung ist derzeit für 2035 / 2036 vorgesehen. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 600.H F der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben). Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.</div>
<div class="h1">Interne Kennung</div>
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Zusammenfassung:
Tätigkeiten:
Details:
- Auftraggeber
- AusfĂĽhrungsfristen
- Vergabeunterlagen
- Bekanntmachungstext
- Und vieles mehr …
oder:
Id: kfEa0skbe9