Ausschreibung

Kommunale Energieverwertung Schwaben gKU, Klärschlamm-UPCYCLING Anlage, Klärschlammpyrolyseanlage

AusfĂĽhrung:

Bayern

Frist:

05.03.2026 10:00 Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">Kommunale Energieverwertung Schwaben gKU, Klärschlamm-UPCYCLING Anlage, Klärschlammpyrolyseanlage</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Die Kommunale Energieverwertung Schwaben gKU möchte zur nachhaltigen Aufbereitung/Weiterverarbeitung von Klärschlamm (aus den betriebseigenen Kläranlagen) in unmittelbarer Nähe zur Kläranlage in Buchloe eine Produktionshalle inkl. Verwaltungsgebäude zur Klärschlammtrocknung mit Pyrolyse errichten. Gegenstand der Ausschreibung ist die Errichtung einer Klärschlammpyrolyseanlage inkl. Engineering. Zusätzlich werden Inspektion, Wartung und Instandsetzung der Anlage beauftragt. Bei dem Verfahren handelt es sich um ein kontinuierlich arbeitendes, in sich geschlossenes System zur Verwertung von getrocknetem Klärschlamm. Der vorgetrocknete Schlamm wird über eine geeignete Fördertechnik kontrolliert und luftdicht in das System eingespeist. Im Reaktor wird das Material unter weitgehendem Sauerstoffausschluss bei Temperaturen von etwa 500 bis 750 °C thermisch behandelt. Dabei entsteht ein festes Karbonisat, das teils aus verbleibenden organischen Kohlenstoffverbindungen sowie aus mineralischen Bestandteilen besteht. Die stoffliche Verwertung dieses Karbonisats ist eines der Ziele des Verfahrens. Das Karbonisat wird über eine geeignete Fördertechnik aus dem System ausgetragen und kontrolliert abgekühlt, um eine sichere Lagerung zu gewährleisten und das Risiko einer Staubexplosion zu vermeiden. Die Lagerung erfolgt in der Regel in Bigbags, die eine einfache Handhabung und Transport ermöglichen. Zugleich werden bei diesem Prozess organische Schadstoffe - etwa Mikroplastik oder PFAS - zuverlässig zerstört. Die dabei entstehenden brennbaren Gase werden gefiltert und anschließend in einer nachgeschalteten Hochtemperatur-Brennkammer (etwa 950 bis 1050 °C) vollständig und schadstoffarm verbrannt. Die dabei entstehende thermische Energie ist ein Nebenprodukt und kann beispielsweise zur Trocknung von Klärschlamm genutzt werden. Zusätzliche Abgasreinigungsmaßnahmen - wie Staubabscheider, Gaswäscher oder Aktivkohlefilter - sorgen dafür, dass Emissionen wie Staub, Stickoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO2) und Schwermetalle wirksam reduziert werden. Ein durchgängiges Unterdrucksystem stellt sicher, dass keine Prozess- oder Abgase unkontrolliert entweichen können. Anforderungen an die Pyrolyse: a. Reaktorsystem: Ausführung als Reaktorsystem mit kontinuierlicher und vollautomatisierter Prozessführung. Batch- oder Semi-Batch-Betrieb sind nicht zulässig. b. Trennung von Pyrolyse und Oxidation: Die Anlage muss eine klare Trennung der Pyrolyse- und Oxidationsprozesse gewährleisten, um eine optimale und regelbare Prozesssteuerung (Temperatur und Verweilzeit) zu ermöglichen. Die Beheizung des Materials muss indirekt erfolgen. c. Wärmerückgewinnung/Energieeffizienz: Nutzung der Abgase aus der Oxidation der Pyrolysegase zur Wärmerückführung in den Reaktor, um den thermischen Energieverbrauch des Gesamtsystems zu minimieren. Eine elektrische Beheizung des Reaktors ist nicht zulässig. d. Steuerung: Die Steuerung erfolgt über ein Automatisierungssystem auf dem neusten Stand der Technik (Siemens SPS S7 1500, oder vergleichbar), zur zuverlässigen und präzisen Steuerung und Regelung der Anlage. e. Gasreinigung: I. Equipment zur Feinstaubabscheidung aus Pyrolysegas und/oder Abgas II. Neutralisation der sauren Bestandteile (z.B. SO2) im Abgas erforderlich. III. Abscheidung von flüchtigen Schwermetallen im Abgas notwendig. im Übrigen werden die Leistungsbeschreibung sowie die Vergabe- und Vertragsunterlagen in Bezug genommen.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">04904-24</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: CW5ehJttNT