Ausschreibung

Kombinations-CT

AusfĂĽhrung:

Baden-Württemberg

Frist:

Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">Kombinations-CT</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Im Einzelnen erläutert ergeben sich durch die o.g. Alleinstellungsmerkmale nachfolgende, essentielle Vorteile für den Klinikbetrieb und die dadurch sichergestellte, maximal mögliche Patientenversorgung: Durch die Dual-Source-Technologie mit 2 x 120 kW tatsächlicher Generatorleistung werden Scans auch bei sehr hohen BMI-Werten ohne Einschränkung der Scangeschwindigkeit möglich. Da die beiden Röntgenröhren jeweils 1300 mA auch bei 70 kV erreichen, lassen sich diese Patienten auch im Low-kV-Bereich scannen und dadurch die Kontrastmittelmenge im Falle von Niereninsuffizienzen deutlich absenken. Auch für die Untersuchung von pädiatrischen Patienten ist dies ein signifikanter Vorteil - insbesondere vor dem Hintergrund, dass auch Kinder und Jugendliche mehr und mehr zu überhöhten BMI-Werten neigen. Mit den beiden QuantaMax Detektoren mit Photon-Counting-Technologie stehen 2 x 192 physikalische Zeilen zur Verfügung mit denen eine In-Plane-Auflösung von 0,11 mm im UHR-Modus erreicht wird. Dies entspricht 45 LP/cm. Diese räumliche Auflösung ist auf dem Markt unerreicht, da hier auch der kleinste auf dem Markt erhältliche Brennfleck in der Röntgenröhre von 0,4 mm x 0,5 mm IEC voll ausgenutzt wird. Mit einer auf dem Markt kleinsten Detektorpixelgröße von 0,2 x 0,2 mm lassen sich Strukturen wie z.B. Innenohr in nie bekannter Schärfe darstellen. Dies gilt aber auch und vor allem in der Lungenbildgebung: es lassen ich fibröse Strukturen (z.B. IPF, COVID) in ihren feinen Filamenten darstellen, die mit den bisherigen Technologien eher als GGOs klassifiziert wurden. Durch den Cd-Te-Halbleiter-Detektor sind Dual-Energy-Information auch bei schnellster zeitlicher aber auch bei höchster räumlicher Auflösung möglich. Dies führt dazu, dass das freie Lumen von Koronarien mit starken Verkalkungen deutlich besser zu befunden ist, da die Bloomingeffekte des Kalks drastisch minimiert werden und kann auch zu einer Reduzierung des CAD-RADS Scores führen. Alternativ kann dies auch durch spektrales Herausrechnen der Kalkstrukturen erfolgen, um einen freien Blick auf das Lumen des Gefäßes zu erhalten. Aufgrund der intrinsischen spektralen Empfindlichkeit des Detektors ist in jedem Scan Dual Energy Information enthalten und auswertbar. Insbesondere für onkologische Fragestellungen ist die Kombination aus der Ultra-hohen Auflösung und spektraler Information ein einzigartiger klinischer Vorteil, da feinste Tumor-Vaskularisierungen in benachbartem Gewebe darstellbar sind. Dies ist vor allem durch die in diesem System einzigartige Mono-Energy-Darstellung möglich, die bis 34 keV interaktiv regelbar ist und maximalen Jodkontrast liefert. Durch die Quantifizierbarkeit der Jodkonzentration im zu untersuchenden Tumor-Gewebe lassen sich neben den morphologischen Größen wie RECIST oder Volumen auch die Vitalität bzw. deren Veränderung darstellen, sodass dies als frühzeitiger Marker u.a. für Immuntherapien hilfreich sein kann. Mit der Dual-Source Technologie und einer Rotationszeit von 0,25 Sekunden / 360° erzielt der Scanner eine native Zeitauflösung von 66 ms, was in der Kardiologie von essenzieller Bedeutung ist und auf dem Markt unerreicht ist. Dieser Ansatz führt in einem Spiralscan zu einer Scangeschwindigkeit von bis 492 mm/Sekunde. Diese hohe Geschwindigkeit ist für die Pädiatrie von größter Bedeutung aber auch die One-Beat-Aufnahme des kompletten Herzens von der Aorten-Wurzel bis zur Herzspitze ist somit möglich. Der Scanner bietet in einem Research-Modus bis zu vier Energiestufen (zusätzlich zu den Routine-üblichen 2 Stufen für Dual Energy) für neue spektrale Forschungsthemen wie z.B. die Entwicklung neuer Kontrastmittel. Die frei programmierbaren Energieschwellen erlauben in diesem Forschungsmodus eine gezielte k-Kanten-Bildgebung. Das System verfügt über Zinnfiltertechnologie, welche es ermöglicht, in nativen Hochkontrastaufnahmen wie z.B. in der Lunge (CT-Lungenscreening) für Ultra-Low-Dose Scans mit einem CTDI von weit unter dem vom BfS geforderten maximalen CTDI von 1,3 mGy. Dadurch lässt sich diagnostische Bildqualität auch unter Screening-Bedingungen erzielen. Durch die in der Gantry integrierten Fächerlaser werden dem Anwender bei einer Intervention sowohl Einstichstelle als auch Einstichwinkel bei einer Intervention exakt dargestellt. Dabei ist gerade bei solchen hygienisch sensiblen Prozeduren ist die Wasserkühlung von großem Wert, da Verwirbelung im Raum durch Lüfter und damit das Aufwirbeln von möglichen Staubpartikeln auf ein Minimum reduziert wird. Auch die 82 cm Gantry-Öffnung bietet dem Interventionellen Radiologen noch einmal zusätzlichen Platz. Zudem zu erwähnen sind noch die erweiterte CT-Perfusion von 22 cm, wodurch auch Bereiche innerhalb der von den Leitlinien geforderten Zykluszeiten abgedeckt werden können, die mit anderen auf dem Markt verfügbaren Technologien nicht möglich sind. Insbesondere über die ganze Leber verteilte Metastasen aber auch HCC lassen sich hier in einem Perfusionsscan untersuchen. Ein weiterer besonderer Aspekt ist der Umfang der mit dem Kombinationsgerät möglichen dynamischen CT-Angiographie von bis zu 80 cm. Alle o.g. Funktionalitäten und Applikationen können nach eingehender Markterkundung nur von einem Hersteller realisiert werden und sind für den aktuellen und perspektivischen Betrieb des Kombinations-CT - auch immer unter Miteinbeziehung des Ausfallkonzepts zwingend erforderlich.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">31 101: 403</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: 6XzilonnKU