Ausschreibung

Kloster Jerichow - Sanierung ehemaliger Pferdestall und Umnutzung zu Werkstatt, Lager und Sozialräumen

AusfĂĽhrung:

Sachsen-Anhalt

Frist:

Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">Objektplanung gemäß §§ 34 ff. i.V. mit Anlage 10.1 HOAI für die Leistungsphasen 5 ff.</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Bei der Baumaßnahme handelt es sich um Sanierungs- und Umbauarbeiten am historischen Pferdestall des Klosters Jerichow. Die Grundfläche und Kubatur des Gebäudes werden nicht verändert. Das Gebäude besitzt ein Erdgeschoss, welches in der Vergangenheit u.a. als Werkstattbereich genutzt wurde, sowie einen ungenutzten Dachraum. Die vorgesehenen Umbau- und Sanierungsarbeiten des Werkstattgebäudes sehen die komplette Umgestaltung des Gebäudeinneren vor. Die vollständige Entkernung inklusive Entfernung der Bodenplatte ist bereits erfolgt. Die Dachtragkonstruktion, die von Gusseisenstützen im Bereich des EG getragen wird, wird nach Vorgabe des Holzschutzgutachtens ertüchtigt. Es ist eine Neuaufteilung von Räumlichkeiten für eine Nutzung als Werkstattgebäude mit entsprechenden Arbeitsräumen, Lagerflächen, Sanitärbereich, Personalaufenthaltsbereich und einem Hausanschlussraum geplant. Vorgesehen ist auch die Wiederherstellung der historischen Fenster- und Türöffnungen auf der Süd-Ostseite, welche an der Fassade noch deutlich erkennbar sind. Die Fenster in der Außenwand auf der Nord-West-Seite werden aus Brandschutzgründen geschlossen, da sich die Außenwand direkt auf der Grundstücksgrenze befindet. Damit die Lage der historisch angelegten vier Fenster aber weiterhin ersichtlich ist, werden die Öffnungen mit Mauerwerk um einen halben Stein zurückgesetzt vermauert. In der Giebelfläche auf der Ostseite befinden sich 4 Wandöffnungen. Die im DG vorhandene bauzeitliche Öffnung wird als Zuluftöffnung für die geplante Lüftungsanlage genutzt. Hier muss eine Brandschutzklappe (F-90) eingebaut werden, aufgrund des unterschrittenen Abstandes von 5.00 m zum angrenzenden Gebäude. Außenseitig wird eine einflüglige Holzlamellentür angebracht. Die Ausbildung erfolgt in Anlehnung an die zweiflüglige Lamellentür der neuen Gaube über dem Haupteingang. Die Fenster im EG werden zugemauert. Die vorhandene runde Öffnung wird für den Einbau eines Axiallüfters genutzt. Aus Brandschutzgründen muss hier ebenfalls eine Brandschutzklappe vorgesehen werden. Die vorhandenen Fenster- und Türöffnungen in dem Westgiebel werden bis auf ein Fenster in der Werkstatt lagemäßig verändert. Es müssen neue Türöffnungen als Fluchtwege geschaffen werden. Die ursprünglich vorhandene Gaube im Dachbereich über dem Hauptzugang soll wieder hergestellt werden. Diese Gaube soll als Abluftöffnung für die im Dachgeschoss anzuordnende Lüftungsanlage genutzt werden. Außenseitig wird eine zweiflüglige Holzlamellentür angebracht. Zur Baumaßnahme gehört auch die Errichtung einer überdachten Lagerfläche mit teilweise geschlossenen Wandbereichen. Auf dieser Dachfläche sollen flach liegende PV-Anlagen für die zur Beheizung vorgesehene Luft-Wärmpumpe angeordnet werden. Der überdachte Bereich wird als offene Kleingarage mit einem Stellplatz und zur Lagerung von Baumaterialien genutzt. Im Bereich der überdachten Lagerfläche befinden sich keine dauernden Aufenthaltsbereiche für Personen. (vgl. Brandschutznachweis, SEIDL HEINECKE ARCHITEKTEN, 2024). Die Kostenberechnung beziffert vorläufige Baukosten der Kostengruppen 200 bis 600 DIN 276von rund 1,545 Euro brutto. Der Auftragnehmer hat seine Planung auf den bezifferten Kostenrahmen auszurichten. Der seitens des Auftraggebers vorgesehene Realisierungszeitraum endet im Dezember 2027. Beauftragt werden Leistungen gemäß § 34 ff. HOAI i.V. mit Anlage 10.1 HOAI über die LPH 5 bis 9. Benennen Sie ggf. erforderliche Subunternehmen zum jeweiligen Auftragsgegenstand formlos. Die Vergabestelle behält sich die Nachforderung von Eignungsunterlagen vor. Gemäß Vertrag hat der Auftragnehmer folgende Leistungen zu erbringen: 1. Grundleistungen: Zu erbringen sind durch den Auftragnehmer die Leistungsphasen 5 bis 9 des § 34 Abs. 3 HOAI. Dabei sind die Grundleistungen nach Anlage 10.1 HOAI zu den § 34 Abs. 4 und § 35 Abs. 7 zu diesen aufgeführten Leistungsphasen auszuführen. Zusätzliche Leistungen (verpflichtend anzubieten, optionale Beauftragung): Dokumentation entsprechend Auflage der Denkmalschutzrechtlichen Genehmigung (siehe Punkt 15 der bau- und kunstdenkmalpflegerisch bedingten Auflagen); Zusätzliche Leistungen (optionale Beauftragung): - Dokumentation entsprechend Auflage der Denkmalschutzrechtlichen Genehmigung (siehe Punkt 15 der bau- und kunstdenkmalpflegerisch bedingten Auflagen (verpflichtend anzubieten); - Aufbau und Fortführung eines geschützten internetbasierten Projektraums: Plattform für den Datenaustausch (EU basiert – Dropbox nicht möglich), zur kostenfreien Nutzung durch AG und Fachplaner (freiwillige Angabe). Der Auftraggeber gibt folgende unveränderliche Honorarparameter verbindlich vor: Honorarzone: III; Anrechenbare Kosten, KG 300 (netto, gesamt) 814.455,13; Anrechenbare Kosten, KG 400 (netto, gesamt) 312.433,54; Mitzuverarbeitende Bausubstanz, absolut (netto) entfällt. Eine detaillierte Aufstellung ist der Anlage A zu entnehmen. Das Honorar ist nach der zum Zeitpunkt der Bekanntmachung geltenden HOAI zu berechnen. Es wird auf § 35 HOAI i.V.m. Anlage 10 verwiesen. Anzubieten sind im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sämtliche vom Auftraggeber nachgefragten Leistungen, d. h. sowohl die fest als auch die optional zu beauftragenden Leistungen. Bitte benennen Sie im Honorarangebot die Stundensätze für den Geschäftsführer(in), Projektleiter(in), Bauleiter(in), Angestellte Architekten/Ingenieure, Technischen Mitarbeiter(innen), für ggf. notwendige und/oder zusätzlich gewünschte Leistungen. Die Stundensätze verstehen sich zzgl. der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer. Zusätzlich bitten wir um Benennung der Pauschale für zusätzliche Termine vor Ort inklusive aller Nebenkosten gem. § 14 HOAI. Den Vergabeunterlagen ist ein Architektenvertrag beigefügt. Dieser regelt die zwischen dem Auftraggeber und dem zu findenden Auftragnehmer geltenden vertraglichen Bedingungen. Die in dem Vertrag teilweise noch offenen Punkte hängen vom Angebot des Bieters ab und werden vom Auftraggeber dementsprechend ergänzt.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">LOT-0001</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: 8PLsINnla7