Ausschreibung
Inwertsetzung des Luther-Denkmals Berlin -ID25140Ge
AusfĂĽhrung:
Berlin
Frist:
06.03.2026 11:00 Uhr
Leistungsbeschreibung:
<div class="h1">Titel</div>
<div class="pre">Inwertsetzung des Luther-Denkmals Berlin auf dem Rathaus-Forum in Berlin-Mitte - ID25140Ge</div>
<div class="h1">Beschreibung</div>
<div class="pre">Die Projektaufgabe ist die Inwertsetzung der vom historischen Luther-Denkmal in Berlin-Mitte erhaltenen Teile. Das 1897 nach einem Entwurf vom Plastiker Paul Otto geplante und nach dessen Tod durch den Bildhauer Robert Toberentz auf dem Neuen Markt vollendete Luther-Denkmal bestand aus einer zentralen, ca. 3,5m hohen Luther-Bronzefigur und acht Begleitfiguren, die zusammen auf einem ca. 10,5m x 10,5m großen Treppensockel gruppiert waren. Der aus rotem, schwedischem Granit aufgebaute Sockel mit einer granitenen Balustrade wurde über einen zentralen, zehnstufigen Treppenlauf erreicht. Die maximale Gesamthöhe des Denkmals betrug 8,20 m. Es galt bis zur Vollendung des Kaiser-Wilhelm I.- Nationaldenkmals an der Schlossfreiheit 1897 als umfangreichste Denkmalanlage Berlins. 1943 wurden die bronzenen Figuren des Luther-Denkmals mit Ausnahme der Lutherfigur abgebaut und vermutlich eingeschmolzen. Das Verbliebene überstand den Krieg blessiert und wurde um 1950 abgeräumt. Am historischen Ort verblieben nur die Fundamente. Die Luther-Bronzefigur und die dazugehörige Plinthe wurden außerhalb der Stadt gesichert und im Oktober 1989 nördlich der St. Marienkirche provisorisch wieder aufgestellt. Das Ergebnis eines Ideenwettbewerbs zur Schaffung eines neuen Luther-Denkmals 2016 wurde nicht umgesetzt, die Luther-Bronzefigur jedoch vom Standort nördlich der St. Marienkirche an seinen historischen Ort zurückgeführt, wieder auf einem provisorischen Sockel. Die Ausformung des heutigen Sockels werden derzeit weder der Bedeutung Luthers und seinem Denkmal, noch dem erforderlichen Informationsbedarf über Luther und die Geschichte des Denkmals noch dem zentralen, hoch frequentierten Ort gerecht. Die jetzt geplante Inwertsetzung soll am Standort des großenteils nicht mehr erhaltenen Denkmals aus dem 19. Jh. und innerhalb von dessen Grenzen stattfinden. Es wird ein Konzept erwartet, das die erhaltenen denkmalgeschützten Elemente des originalen Denkmals (Luther-Bronzefigur, Plinthe und Fundamente) restauratorisch angemessen, repräsentativ und würdig sichert und im urbanen Kontext sichtbar präsentiert und barrierefrei erreichbar macht. Lage, Form, Konstruktion und Ausgestaltung seiner Darbietung sollen dem Wirken Luthers als Reformator entsprechend zeitgemäß und angemessen sein. Eine Rekonstruktion des Denkmals von 1895 oder von Teilen davon ist nicht geplant. Obwohl das Denkmal selbst weniger städtebauliche Anforderungen mit sich bringt, ist dem städtebaulichen und freiräumlichen Kontext mit seinen vielen historischen Zäsuren, die dieser öffentliche Raum prägt, Rechnung zu tragen. Zu beachten sind die vorliegende Planung für die Neugestaltung der Freianlagen des Rathaus-Forums, das Spannungsfeld zwischen der St. Marienkirche, der Spandauer und der Karl-Liebknecht Straße, der räumliche Bezug zum Denkmal für Moses Mendelssohn sowie zu den öffentlichen Grünanlagen am Fernsehturm. Im Verfahren können Vorschläge für eine Anpassung an der vorliegenden Planung für das unmittelbare Umfeld des Luther-Denkmals (Neuer Markt) gemacht werden, deren Umsetzung die Inwertsetzung des Luther-Denkmals unterstützen würden, von deren Umsetzung die eigentliche Maßnahme zur Inwertsetzung aber nicht abhängen darf. Ziel ist es, durch eine in Form und Material angemessene Gestaltung, die auch auf die künstlerische Qualität der erhaltenen Bronze-Figur angemessen reagiert, einen Ort zur gedanklichen und emotionalen Auseinandersetzung mit der Reformation und dem Wirken Luthers zu schaffen, und diese auch für nachfolgende Generationen erfahrbar zu erhalten. Integraler Bestandteil des Konzepts ist die Planung und Herstellung einer geeigneten Informationstafel oder -stele. Für die Umsetzung der Inwertsetzung wird ein Budget in Höhe von bis zu 724.000. Euro (netto) für KG 200 bis 600 (DIN 276) bereitgestellt. In diesem Budget enthalten ist die Herstellung künstlerischer Objekte/künstlerisch hergestellter Bauteile, d.h. Material-, je nach baulicher Typologie Bau- bzw. Herstellungs- und Transportkosten, sowie Bauleistungen Dritter. Etwaiige erforderliche Gutachten, ggf. Planungsleistungen Dritter und ggf. Kosten für bautechnische Nachweise, für die fachliche und künstlerische Oberleitung, sind im Honorarangebot enthalten. (Näheres siehe Anlage Projektinformation zur Auftragsbekanntmachung, erhältlich auf der Vergabeplattform im Ordner "Projektinformationen).</div>
<div class="h1">Interne Kennung</div>
<div class="pre">0</div>
Zusammenfassung:
Tätigkeiten:
Details:
- Auftraggeber
- AusfĂĽhrungsfristen
- Vergabeunterlagen
- Bekanntmachungstext
- Und vieles mehr …
oder:
Id: UkrfVsIH8e