Ausschreibung
Erweiterung/Kopplung/Integration der Hauptleittechnik (HLT) Omnivise T3000
AusfĂĽhrung:
Berlin
Frist:
Uhr
Leistungsbeschreibung:
<div class="h1">Titel</div>
<div class="pre">RV HLT</div>
<div class="h1">Beschreibung</div>
<div class="pre">Der Auftraggeber hat einen Rahmenvertrag mit der Siemens Energy Global GmbH & Co. KG geschlossen. Gegenstand ist die Erweiterung, Kopplung und Integration der bestehenden Hauptleittechnik (HLT) Omnivise T3000 an den Berliner Erzeugungsstandorten Charlottenburg, Reuter/Reuter-West, Marzahn, Moabit und Klingenberg im Zuge des Kohleausstiegs. Neuanlagen mit eigener Anlagen-Leittechnik („Blackbox-Lösungen“) müssen mit der Bestands-HLT gekoppelt werden, um Automatisierungs-, Bedien- und Beobachtungsfunktionen zu spiegeln und die Steuerung über die zentrale Leitwarte sicherzustellen. Neuanlagen, die direkt in die HLT eingebunden werden, sind zu integrieren, sodass diese Funktionen vollständig in die HLT implementiert werden. Teilweise ist Integration erforderlich, um Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ohne Gefährdung der Anlagenverfügbarkeit zu ermöglichen. Der Leistungsumfang umfasst Programmierung, Implementierung, Anpassung bestehender Applikationen sowie Lieferung von Hardware und Lizenzen auf Basis Omnivise T3000. Erweiterungen der Bestands-HLT sind notwendig, damit bestehende Applikationen und Betriebsprozesse weiter genutzt werden können. Die Anlagenleittechnik der Neuanlagen selbst ist ausdrücklich nicht Bestandteil des Rahmenvertrags. Technische und zeitliche Gründe erfordern die Festlegung auf Omnivise T3000: Eine typenoffene Ausschreibung hätte den Aufbau eines Parallelsystems, zusätzliche Schnittstellen (u. a. VNB/DSO, Stromnetz Berlin, Wärmewarte, PI-System, Remote-Zugriff, Emissionssystem), erheblichen Programmieraufwand sowie erhöhte Störanfälligkeit und Verzögerungen verursacht. Risiken wie Inkompatibilitäten könnten wichtige Bedien- und Beobachtungsfunktionen beeinträchtigen und die Versorgungssicherheit gefährden. Alle Erzeugungsanlagen sind KRITIS; Omnivise T3000 ist KRITIS-zertifiziert und die Kopplung zur Fernwarte HKW Mitte bestätigt. Das geplante einheitliche Betriebs- und Schulungskonzept wäre bei einem Alternativsystem nicht umsetzbar, da fast alle Mitarbeitenden bereits auf Omnivise T3000 geschult sind. Ein Anbieterwechsel würde unverhältnismäßige Schwierigkeiten bei Betrieb und Wartung verursachen, die fristgerechte Umsetzung des Kohleausstiegs gefährden und zusätzliche Kosten sowie Risiken erzeugen. Omnivise T3000 ist proprietär; erforderliche Schnittstellen, Lizenzen und Know-how sind ausschließlich beim Hersteller verfügbar. Siemens Energy Global GmbH & Co. KG ist Inhaberin der Schutzrechte und vergibt keine Rechte an Dritte für Erweiterungen. Eine europaweite Markterkundung hat ergeben, dass es keine anderen Anbieter für die beauftragten Leistungen auf Basis Omnivise T 3000 gibt. Bei Beauftragung von alternativen Systemen müssten diese parallel zur Bestands-HLT mit den hier beschriebenen Nachteilen und Ausschlüssen aufgebaut und betrieben werden und wäre nicht ohne Leistungen der Siemens Energy möglich. Die Voraussetzungen des Ausnahmetatbestands nach § 13 Nr. 3c und § 13 Abs. 2 Nr. 5 SektVO liegen vor.</div>
Zusammenfassung:
Tätigkeiten:
Details:
- Auftraggeber
- AusfĂĽhrungsfristen
- Vergabeunterlagen
- Bekanntmachungstext
- Und vieles mehr …
oder:
Id: jwt1QQsb2R