Ausschreibung

Ertüchtigung der Netzwerkinfrastruktur des Kreishauses und der kreiseigenen Schulen

AusfĂĽhrung:

Nordrhein-Westfalen

Frist:

17.03.2026 10:00 Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">Ertüchtigung der Netzwerkinfrastruktur des Kreishauses und der kreiseigenen Schulen</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Teile der aktuell eingesetzten Netzkomponenten erreichen zum Ende des Jahres 2026 das vom Hersteller definierte Ende ihres Produktlebenszyklus (End of Life). Nach diesem Zeitpunkt stehen weder sicherheits-relevante Updates noch ein herstellerseitiger Support zur Verfügung. Ein Weiterbetrieb dieser Komponenten ist aus Gründen der IT-Sicherheit sowie der Betriebssicherheit nicht vertretbar. Vor diesem Hintergrund besteht die Vergabeabsicht, Teile der bestehenden Netzwerkinfrastruktur gezielt zu ersetzen, um die Betriebssicherheit zukünftig zu gewährleisten. Es handelt sich bei dieser Vergabe ausdrücklich nicht um die Einführung einer neuen Systemlandschaft, sondern um die Fortführung und Ertüchtigung einer bereits etablierten, technisch einheitlichen Infrastruktur. Ziel ist es, bestehende Strukturen und Investitionen zu erhalten, die technische Leistungsfähigkeit an aktuelle Anforderungen anzupassen und zugleich die dauerhafte Einhaltung geltender IT-Sicherheitsanforderungen sicherzustellen. Begründung der Produktvorgaben: Die vorhandene IT-Infrastruktur ist vollständig auf Produkte der Firma Hewlett-Packard Enterprise (HPE) ausgerichtet. Dies umfasst die bestehenden Core- und Access-Netzkomponenten der Marke Aruba ebenso wie das WLAN-System, die Storage- und SAN-Infrastruktur sowie die zugehörigen Management- und Sicherheitsplattformen. Die Netzwerkinfrastruktur ist damit integraler Bestandteil einer durchgängigen und untereinander abgestimmten Gesamtarchitektur. Diese bestehende Gesamtarchitektur in Form einer homogenen Infrastruktur mit einheitlichem Betriebssystem sowie zentral gesteuerten Update- und Änderungsprozessen erfüllt zentrale Anforderungen des BSI-IT-Grundschutzes. Der Einsatz von Netzkomponenten anderer Hersteller würde zu unterschiedlichen Patch-, Update- und Konfigurationsmechanismen führen und das Risiko von Fehlkonfigurationen sowie sicherheitsrelevanten Inkonsistenzen in nicht hinnehmbarer Weise erhöhen. Nur im Rahmen einer homogenen Infrastruktur ist eine konsistente Protokollierung sowie eine zentrale Überwachung aller Netzkomponenten gewährleistet. Der Einsatz herstellerfremder Systeme würde zu uneinheitlichen Logformaten, fragmentierter Überwachung und eingeschränkter Auswertbarkeit führen und damit die Wirksamkeit der Sicherheitsüberwachung in nicht tolerierbarer Weise reduzieren. Darüber hinaus sieht der BSI-IT-Grundschutz im Bereich Netzmanagement vor, dass Netzkomponenten einheitlich administriert, überwacht und dokumentiert werden. Diese Anforderung wird durch die bestehende HPE-basierte Netzwerkinfrastruktur erfüllt. Eine Erweiterung um Produkte anderer Hersteller würde diesem Grundsatz entgegenstehen, da unterschiedliche Managementwerkzeuge, Konfigurationslogiken und Betriebsmodelle parallel betrieben werden müssten. Dies würde die Komplexität des Netzbetriebs unannehmbar erhöhen und die Fehleranfälligkeit unzumutbar steigern. Der Betrieb der Netzwerkinfrastruktur erfolgt im Dauerbetrieb. An die zentralen Netzkomponenten sind sämtliche wesentlichen Einrichtungen des Kreises angebunden, darunter das Kreishaus, die kreiseigenen Schulen sowie die Feuerwehr-Leitstelle und die Straßenmeisterei. Die ständige Verfügbarkeit der Systeme ist daher von hoher Bedeutung, da IT-gestützte Prozesse unmittelbar für operative Aufgaben (beispielsweise Gefahrenabwehr im Rahmen des Winterdienstes und Kommunikation zur Feuerwehr-Leitstelle sowie zur Polizei) erforderlich sind. Die technische Anbindung und Kommunikation ist in den v.g. Fällen unmittelbar von der Verfügbarkeit und Stabilität der Netzwerkinfrastruktur abhängig. Ausfälle oder Einschränkungen im Netzbetrieb hätten unmittelbare Auswirkungen auf sicherheitsrelevante Betriebsprozesse, die Einsatz- und Kommunikationsfähigkeit zentraler Stellen, Verwaltungsabläufe sowie die schulische Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund bestehen hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Stabilität, schnelle Störungsbehebung und eindeutige Verantwortlichkeiten. Diese Anforderungen lassen sich ausschließlich in einer homogenen, vollständig integrierten Netzwerkinfrastruktur mit durchgängigen Betriebs-, Monitoring- und Supportprozessen verlässlich erfüllen. Die Festlegung auf Produkte der Firma Hewlett-Packard Enterprise (HPE) beruht entsprechend der vorstehenden Ausführungen ausschließlich auf sachlichen, d.h. technischen und wirtschaftlich-organisatorischen Gründen.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">2026-016-10L</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: 0stj6Tgz1z