Ausschreibung

Erfassung von Amphibienarten mit besonderem Fokus auf die Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie zwischen Landsberg und Schönebeck (4 Lose)

AusfĂĽhrung:

Niedersachsen

Frist:

26.01.2026 23:59 Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">Erfassung von Amphibienarten mit besonderem Fokus auf die Arten der Anhänge II und IV der FFH-Richtlinie zwischen Landsberg und Schönebeck // hier: Los 1 - Mosigkau und Nienburg</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Das UG befindet sich wischen den Ortschaften Mosigkau und Nienburg und umfasst insgesamt eine Gesamtfläche von ca. 218,71 km2, was einer Fläche von ca. 1,72 vollen Messtischblättern entspricht (im Mittel 127,3 km2/MTB) (Abb. 2, Tab. 1). MTB-Nr. MTB-Bezeichnung Anmerkung Fläche in km2 4137 Wulfen vollständig 127,70 4138 Aken (Elbe) vollständig 91,01 Gesamt: 218,71 ... An den Gewässern im UG sind zwischen Mitte März/Anfang April und Mitte Mai 2026 die Populationen der Amphibien zu erfassen. Eine entsprechende Vorauswahl der im MTB geeignetsten Gewässer kann vorab anhand der Karten sowie im Rahmen der ersten Begehung erfolgen. Die für Amphibien geeigneten Gewässer sind insgesamt an mindestens 3 Terminen zur Hauptreproduktionszeit der relevanten Amphibienarten zu kartieren, wobei die Begehungen überwiegend nachts erfolgen müssen. Im Idealfall erfolgt die erste Begehung im März sowohl tagsüber, als auch in der Dämmerung/nachts (z. B. von 14:00-22:00), so dass bei Tageslicht eine Vorauswahl der geeignetsten Gewässer im MTB-Q und am Abend eine erneute Begehung zur eigentlichen Erfassung stattfinden. Dieser Ansatz sollte auch für die weiteren Begehungen verfolgt werden, um die Nachweiswahrscheinlichkeit zu erhöhen, wobei bei der zweiten und dritten Begehung mindestens 5 der 8 Kartierstunden jeweils nach Einbruch der Dunkelheit erfolgen müssen. Sollten im vorgegebenen Zeitansatz je MTBQ (8 h) alle Gewässer des MTBQ erfasst worden sein und das Zeitbudget noch nicht ausgeschöpft sein, können zusätzlich weitere Gewässer im Nachbar-MTB des jeweiligen Loses ausgewählt und kartiert werden. Während der Begehungen sollen die üblichen Standardmethoden zur Erfassung von Amphibien (Laichsuche, Verhören, Sichtbeobachtungen, nächtliches Ableuchten der Gewässerufer, Larvensuche, ggf. Reusenfallenfänge) zum Einsatz kommen. Dabei sind alle Amphibienvorkommen artspezifisch und mit Angabe der jeweiligen Anzahl und Entwicklungsstadien in Form von wissenschaftlichen Datensätzen zu dokumentieren. Der Einsatz von Reusenfallen liegt im Ermessen der Erfasser und ist nicht verpflichtend. Sofern Fallen zum Einsatz kommen, können diese bei Bedarf entsprechend dem o. a. Zeitansatz auch verkürzt im Gewässer verbleiben (z. B. von 15:00 bis 22:00 o. Ä.). Während der Begehungen soll an den Untersuchungsgewässern zusätzlich nach Hinweisen auf ein Vorhandensein von invasiven Prädatoren wie Waschbär und Mink (ggf. weitere Arten) gesucht werden. Hinweise auf Vorkommen dieser Arten können z. B. Sichtbeobachtungen, Trittsiegel, Prädationsopfer oder weitere Spuren (z.B. Losung) sein. Positivbefunde sind als qualitativer Nachweis mit Angabe zur Art des Nachweises zu dokumentieren. Sofern Prädation an Amphibien nachgewiesen wird, sollte diese mit Angabe der betroffenen Art und Individuenzahl sowie Fotos dokumentiert werden. ... Alle weiteren Informationen finden Sie in der Anlage 2_Leistungsbeschreibung, da der Zeichenvorrat hier zur Abbildung nicht ausreicht.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">43.14-08-2025_Los 1</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

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Id: hgr5qdba2d