Ausschreibung

A 34-24 ESTWs Bauerbach, Flehingen, Zaisenhausen

AusfĂĽhrung:

Baden-Württemberg

Frist:

Uhr

Leistungsbeschreibung:

<div class="h1">Titel</div> <div class="pre">A 34-24 ESTWs Bauerbach, Flehingen, Zaisenhausen</div> <div class="h1">Beschreibung</div> <div class="pre">Allgemeines: Die AVG hat die Eisenbahnstrecke 4201 Karlsruhe-Durlach - Eppingen von der DB Netz AG gepachtet und betreibt dort die Stadtbahnlinie S4 Karlsruhe - Bretten - Eppingen (- Heilbronn). Neben dem Stadtbahnverkehr, der mit Zweisystem-Stadtbahnfahrzeugen der BR 450 abgewickelt wird (Typen GT8-100C/2S, GT8-100D/2S-M und ET 2010), kann aufgrund des diskriminierungsfreien Zugangs jedes Eisenbahnverkehrsunternehmen die Strecke mit EBO-konformen Fahrzeugen benutzen. So verkehrt stündlich ein Regionalexpress der DB Regio (BR 1440 Coradia Continental) zwischen Karlsruhe über Eppingen nach Heilbronn und zurück sowie 1x werktäglich ein Güterzug von Bretten nach Eppingen und zurück. Die Strecke ist mit 15 kV 16,7 Hz elektrifiziert und verläuft weitestgehend eingleisig; lediglich zwischen den Bahnhöfen Jöhlingen und Wössingen ist sie zweigleisig ausgebaut. Die Streckenhöchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h, der Bremsweg der Strecke 700 m. Die Bahnhöfe Bauerbach, Flehingen und Zaisenhausen befinden sich im Bereich von km 23 bis km 34. Derzeitiger Zustand: In Flehingen befindet sich ein Spurplan-Drucktastenstellwerk der Bauart SpDrS 60, Baujahr 1972, von welchem die Signalanlagen der Bahnhöfe Bauerbach und Zaisenhausen ferngestellt werden. Im Jahr 1999 wurde das Stellwerk um eine Fernsteuerung des Typs OC 15 erweitert, die Bedienung erfolgt mittlerweile über das Bedien- und Leitsystem VICOS OC 111 aus der zentralen Leitstelle der AVG in der Gerwigstraße in Karlsruhe. Die Bahnhöfe Bauerbach und Zaisenhausen sind einfache Kreuzungsbahnhöfe mit zwei Gleisen und Ein-sowie Ausfahrmöglichkeit jeweils in beiden Richtungen. Der Bahnhof Flehingen verfügt zusätzlich über ein nicht elektrifiziertes Nebengleis, das über zwei mit Schlüsselsperren gesicherte Handweichen an das durchgehende Hauptgleis angeschlossen ist. Außer den Bahnsteigen an den beiden Hauptgleisen befindet sich ein weiterer Bahnsteig "Oberderdingen-Flehingen" vor der Einfahrweiche 3 aus Bauerbach kommend. In allen Bahnhöfen befinden sich mit Lichtzeichen und Akustik gesicherte Reisendenübergänge mit Sicherungsanlagen der Bauart BÜP93 Lz-ÜS, welche durch Schienenkontakte hinter den Einfahrsignalen eingeschaltet werden. Zwischen den Bahnhöfen ist kein Streckenblock eingerichtet, die Streckensicherung erfolgt über Fahrstraßen. Zu den Nachbarstellwerken Gölshausen (SpDrS 60) und Sulzfeld (Siemens Sicas S7 ECC) besteht ein Selbstblock Sb60. Im Bereich der Weiche 11 in Flehingen ist bedingt durch die Gleistrassierung eine ständige Langsamfahrstelle auf 90 km/h eingerichtet. Mit Einrichtung des Stadtbahnbetriebs im Jahre 1997 wurde der Bremsweg der Strecke auf 700 m reduziert, die Standorte der Signale, welche für 1000 m Bremswegabstand ausgelegt waren, aber beibehalten. Änderungen der Standorte einiger Einfahrsignale ergaben sich später noch im Rahmen des Einbaus der technischen Reisendensicherungen. Geplanter Zustand: Ausschlaggebend für die Erneuerung der LST-Anlagen sind folgende Maßnahmen im Bahnhof Flehingen: • Ertüchtigung des Nebengleises 4 in Flehingen für eine regelmäßige Nutzung durch wendende Züge (Elektrifizierung, Nachbau von Weichenantrieben und signalisierten Rangierstraßen) • Erneuerung der technischen Reisendensicherung aufgrund des barrierefreien Ausbaus der Bahnsteige. Durch die Ausrüstung mit Schranken verlängert sich die Einschaltstrecke, sodass die bisherige Einschaltung und die Überwachungsart ÜS nicht mehr beibehalten werden kann. Darüber hinaus erfolgt eine Trassierungsverbesserung im Bereich der Weiche 11, wonach die vorhandene Langsamfahrstelle entfallen kann. Eine Erweiterung des SpDrS 60-Stellwerks Flehingen ist wirtschaftlich nicht darstellbar, sodass der bisherige Stellbereich in Gänze mit neuer Sicherungstechnik auszurüsten ist. In den beigefügten Ausschreibungsunterlagen ist die Bauform Siemens SICAS S7 ECC vorgesehen, die bereits in den Bahnhöfen Sulzfeld und Eppingen sowie der anschließenden Strecke 4950 bis Heilbronn (ausschließlich) vorhanden ist. Diese Vorgabe ist jedoch nicht verbindlich. Alternativ kann eine andere Stellwerksbauart zum Einsatz kommen, wenn diese die in den Ausschreibungsunterlagen genannten Anforderungen erfüllt und über eine behördlich zugelassene Schnittstelle zu den vorhandenen Siemens-Bedienplätzen der Leitebene, Bauart VICOS OC 111, verfügt. Im Bedarfsfall wird der bestehende PT1 durch den AG auf dessen Kosten an die anlagenspezifischen Besonderheiten der zu Einsatz kommenden Stellwerkstechnik angepasst. Jeder Bahnhof erhält sein eigenes ESTW. Die Anzahl und Standorte der Signale sowie die Position der Achszählpunkte wurden durchgehend neu bestimmt. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Möglichkeit zum Wenden von Zügen gelegt, was aufgrund der Reisendensicherungen einerseits und einer möglichst großen Gleisnutzlänge andererseits eine aufwendige Signalisierung erforderte (zwei Ausfahrsignale pro Gleis mit Kennlichtschaltung). Ferner sind zusätzliche Radsensoren als Anrückmeldepunkte für BÜ-Schließungen, Selbststellbetriebs- und Zuglenkanreize geplant. Vorhandene Weichenantriebe sind zu erneuern. Die Bedien- und Leitebene VICOS OC 111 bleibt bestehen und wird softwaremäßig für den Anschluss der neuen Stellwerke ertüchtigt.</div> <div class="h1">Interne Kennung</div> <div class="pre">LOT-0000</div>

Zusammenfassung:

Tätigkeiten:

Details:

  • Auftraggeber
  • AusfĂĽhrungsfristen
  • Vergabeunterlagen
  • Bekanntmachungstext
  • Und vieles mehr …
oder:
Id: V7voOgry2V